Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1349) Jugendliche getreten und beraubt - Tatverdächtige stehen fest

Nürnberg (ots) - Wie berichtet (Meldung 1066 vom 23.06.2013) wurden mehrere Jugendliche in der Nacht von Freitag auf Samstag (21./22.06.2013) im Stadtteil Mögeldorf von einer anderen Gruppe Jugendlicher angegriffen, teilweise geschlagen, getreten und beraubt. Nach aufwändigen Ermittlungen der Kripo Nürnberg stehen jetzt acht Tatverdächtige (15 - 17 Jahre) fest.

Die späteren Opfer im Alter von 14 bis 18 Jahren hielten sich gegen Mitternacht im Wiesengrund unterhalb des Ebenseesteges auf, als sie von einer Gruppe, bestehend aus etwa 13 bis 15 zunächst unbekannten Jugendlichen, angegriffen wurden. Ein 17-Jähriger sollte unter Vorhalt eines Messers Bargeld aushändigen. Als er flüchten wollte, brachten ihn die Täter zu Fall und traten nach ihm. Ein 18-Jähriger, der helfend eingriff, wurde ebenfalls zu Boden gestoßen und mehrfach gegen den Kopf getreten. Da er nichts einstecken hatte, konnte er der Forderung nach Geld nicht nachkommen. Ein weiterer 14-Jähriger händigte nach Faustschlägen ins Gesicht vier Euro aus. Fünf weitere Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren wurden ebenfalls geschlagen.

Nachdem die Täter geflüchtet waren, machten sich die Opfer auf den Heimweg und verständigten die Polizei. Trotz der sofort eingeleiteten Fahndung mit mehreren Streifen und einem Polizeihubschrauber blieben die Unbekannten verschwunden.

Die Schüler erlitten Hämatome, Prellungen und teilweise Platzwunden. Einer von ihnen kam stationär in eine Klinik, die anderen wurden ambulant behandelt.

Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung. Im Zuge der Vernehmungen stellte sich heraus, dass einer der gesuchten Tatverdächtigen namentlich bekannt war. Umfeldermittlungen führten zur Feststellung weiterer sieben Tatverdächtiger, wovon sich einer (16) selbst bei der Polizei stellte und sich geständig zeigte. Die übrigen Beschuldigten machen von ihrem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch. Bei Wahllichtbildvorlagen wurden sie von den Opfern größtenteils wiedererkannt. Die ermittelten Schüler stammen ausschließlich aus Nürnberg.

Robert Sandmann/n

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