Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (2259) Mehrere Verletzte nach Verkehrsunfällen

Nürnberg (ots) - Am Morgen des 07.12.2011 ereigneten sich innerhalb von wenigen Minuten zwei Verkehrsunfälle in der Gleiwitzer Straße in Nürnberg. Insgesamt 5 Personen wurden zum Teil schwer verletzt.

Kurz nach 08:30 Uhr verließ ein 40-jähriger Kraftfahrer aus Nürnberg mit seinem Mercedes Sprinter die BAB 6 und wollte weiter Richtung Gewerbegebiet die Gleiwitzer Straße in stadtauswärtiger Richtung abbiegen. Dabei übersah er nach ersten Erkenntnissen der Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg offenbar einen aus dem Gewerbegebiet kommenden Kleinlaster vom Typ Renault, der von einem 57-jährigen Nürnberger gesteuert wurde. Beide Fahrzeuge prallten ineinander. Der 40-jährige Sprinterfahrer sowie seine 19-jährige Beifahrerin mussten mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert werden. Der 57-jährige Fahrer sowie der 37-jährige Beifahrer des Renault wurden leicht verletzt und konnten nach ambulanter Behandlung ihren Weg fortsetzen. An beiden Fahrzeugen entstand nach ersten Schätzungen ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.

Während der Rettungsarbeiten kam es zu einem Rückstau auf der Gleiwitzer Straße. Ausgelaufene Betriebsstoffe führten dabei in Verbindung mit dem einsetzenden Regen zu einem Schmierfilm auf der Fahrbahn, der offensichtlich ursächlich für einen Auffahrunfall mit drei Beteiligten war. Während ein 36-jähriger VW Golf-Fahrer aus Fürth seinen Pkw aufgrund der unfallbedingten Verkehrsbehinderungen noch anhalten konnte, fuhr eine 36-jährige Nürnbergerin mit ihrem BMW der 3er Serie auf das vor ihr stehende Fahrzeug auf. Eine 22-jährige Fürtherin, die hinter dem BMW fuhr, konnte ihren VW Polo ebenfalls nicht mehr abbremsen und fuhr auf den BMW auf. Die junge Frau erlitt hierdurch leichte Verletzungen.

Durch die Abstreumaßnahmen zur Bindung der ausgelaufenen Betriebsstoffe und den Einsatz von Reinigungsmaschinen kam es in der Folge zu Verkehrsbehinderungen. Erst gegen 11:30 Uhr konnte die Fahrbahn wieder frei gegeben werden.

Michael Sporrer/nn

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