Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1870) Passant und Helfer zusammengeschlagen

Nürnberg (ots) - Wie mit Meldung 1817 vom 06.10.2011 berichtet, wurden am 05.10.2011 zwei Männer grundlos niedergeschlagen. Das Täterduo flüchtete unerkannt.

Nach bisherigem Kenntnisstand kam es kurz vor 19:00 Uhr auf der Rolltreppe (Fahrtrichtung nach oben) des U-Bahnhofes "Maxfeld" in Nürnberg zu einer versehentlichen Rempelei zwischen einem 43-jährigen Nürnberger und einem der beiden unbekannten Männer. Daraufhin entwickelte sich zunächst eine verbale Auseinandersetzung, die wenig später in einer heftigen Schlägerei mündete. Der 43-Jährige wurde mehrfach von beiden Unbekannten geschlagen und mit Füßen getreten.

Als ein 25-jähriger Zeuge zu Hilfe eilen und eingreifen wollte, richtete sich die Aggression der Männer gegen ihn. Ihm schlugen die Täter eine Flasche auf den Kopf und traten noch mehrfach auf ihn ein. Danach flüchtete das Duo in unbekannte Richtung.

Der 25-Jährige musste mit stark blutenden Wunden in ein Krankenhaus gebracht und dort ärztlich versorgt werden. Der 43-Jährige erlitt nur leichte Blessuren.

Zwischenzeitlich liegen den Ermittlern der PI Nürnberg-Ost Bilder der Täter vor.

Auch die Personenbeschreibung konnte genauer erhoben werden:

Täter 1: Ca. 35 Jahre alt, ca. 185 cm groß, kräftige Gestalt, mittelblonde, sehr kurz rasierte Haare; trug ein quer gestreiftes langärmliges Shirt, eine Jacke mit auffälliger beiger Pitbull-Applikation und eine sog. "Camouflagehose" (Militärhose mit aufgedruckten Farbflecken).

Täter 2: Ca. 25 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schlanke Gestalt, kurze schwarze Haare, Brillenträger, trug eine dunkle Jacke, ein dunkles T-Shirt und Jeans

Die Männer führten einen mittelgroßen schwarzen Mischlingshund mit weißen Pfoten mit sich.

Das Bayerische Landeskriminalamt hat für die Aufklärung der Straftat inzwischen eine Belohnung in Höhe von 1.000,-- Euro ausgelobt. Der Rechtsweg bei der Zuteilung dieser Belohnung ist ausgeschlossen.

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Nürnberg-Ost unter der Telefonnummer (0911) 91 95 - 0.

Bert Rauenbusch/n

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