Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (8) Erneut Taschendiebe festgenommen

      Nürnberg (ots) - Am 05.12.2000 zur Mittagszeit teilten zwei
Kaufhausdetektive der Nürnberger Polizei mit, dass ihnen zwei
Männer aufgefallen seien, die sich verdächtig an Kundinnen
herangemacht hätten. Beamte der Zivilen Einsatzgruppe nahmen
daraufhin Kontakt mit den Mitteilern auf, und wenig später
konnten die Verdächtigen in der Breiten Gasse festgestellt
werden.

    Sie betraten kurz darauf ein Bekleidungshaus, und in der Damenabteilung entwendete der Jüngere der beiden aus einer Handtasche einer 67-jährigen Kundin deren Geldbörse mit 250 DM Inhalt. Noch bevor er die Beute an seinen Komplizen weitergeben konnte, konnten die beiden Männer mit Unterstützung der Detektive festgenommen werden. Es handelt sich dabei um zwei 18 und 25 Jahre alte Slowaken, die eigenen Angaben zufolge am Vortag nach Deutschland einreisten, um hier Taschendiebstähle zu begehen.

    Die beiden Diebe wurden angezeigt. Von der Staatsanwaltschaft Nürnberg wurde Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gestellt. Die zwei Slowaken werden heute dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht zur Klärung der Haftfrage überstellt.

    Die Nürnberger Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass sie ihre Fahndungsarbeit im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Taschendieben zur Vorweihnachtszeit stark intensiviert hat.

    Trotzdem sollten die Bürger einige Tipps berücksichtigen, um nicht Opfer von Taschendieben zu werden:

    - Tragen Sie Ihre Handtasche geschlossen und nach Möglichkeit unter den Arm geklemmt.

    - Geld, Scheckkarten und persönliche Papiere gehören nicht in Ihren Rucksack, sondern in verschließbare Innentaschen.

    - Zeigen Sie nie in der Öffentlichkeit, wie viel Geld Sie bei sich tragen.

    - Seien Sie misstrauisch, wenn Sie angerempelt werden oder gebeten werden, Geld auf der Straße zu wechseln.

    - Für den Fall, dass Sie bestohlen wurden, sollten Sie dies sofort bei der Polizei anzeigen und gegebenenfalls Scheckkarten sperren lassen.

ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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