Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (2130) Jugendschutzkontrollen im "Klingenhofareal" durchgeführt

    Nürnberg (ots) - Am vergangenen Samstag (31.10.2009) fand in einer Diskothek in der Klingenhofstraße in Nürnberg eine Schülertanzveranstaltung statt, die für Jugendliche ab 16 Jahren geöffnet war. Die Nürnberger Polizei betreute diese Veranstaltung vor Ort.

    Bereits seit mehreren Wochen werden die An- und Abmarschwege zum Diskothekengelände in der Klingenhofstraße durch die Nürnberger Polizei beobachtet. Eine für den 31.10.2009 beworbene Tanzveranstaltung war deshalb Anlass, den Besucherstrom verstärkt im Auge zu behalten.

    Bereits gegen 19:00 Uhr vermehrte sich der Besucherandrang. Größtenteils kamen die meist jugendlichen Diskobesucher über den U-Bahnhof "Herrnhütte". Bereits hier wurden die ersten Kontrollen durchgeführt. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf erkennbar Minderjährigen, die "harte" alkoholische Getränke mit sich führten.

    Sechs Jugendliche wurden angetroffen, die deutlich unter Alkoholeinwirkung standen. Sie wurden in Gewahrsam genommen und ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Ein junger Mann musste mit einem Alkoholwert von mehr als zwei Promille durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

    Im Laufe des Abends wurden ca. 50 Jugendliche aufgefordert, vor Betreten der Diskothek ihre mitgeführten alkoholischen Getränke entweder abzugeben oder zu entleeren. Dabei hatten sie die Getränke teilweise selbst zusammengemischt.

    Zu Spitzenzeiten fanden sich in der Diskothek nahezu 2000 Besucher. Bereits gegen 23:30 Uhr verließen die ersten Gäste die Säle. Gegen 00:15 Uhr war die Veranstaltung beendet. Es kam zu keinerlei Störungen während der Veranstaltung.

    Insgesamt verlief die Jugendveranstaltung ohne Sicherheitsstörungen. Die Zusammenarbeit zwischen Ordnungsdienst und Polizei verlief reibungslos. Beschwerdeanrufe von Anwohnern wurden nicht registriert.

    Auch künftig wird die Nürnberger Polizei das Diskothekengelände in der Klingenhofstraße in ihre überwachenden Maßnahmen mit einbeziehen.

    Bert Rauenbusch/n

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