Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (689) Dieseldiebe mit falschem Ausweis

    Fürth (ots) - Der Aufmerksamkeit eines 10-jährigen Jungen ist es zu verdanken, dass ein Dieseldiebstahl im Fürther Stadtteil Ronhof aufgeklärt werden konnte. Die Kriminalpolizei Fürth ermittelt wegen weiterer Straftaten.

    Am 14.04.2009, gegen 19.30 Uhr, beobachtete ein 10-jähriger Junge einen Mann, der sich in verdächtiger Weise an einem abgestellten Lkw aufhielt. Danach stieg dieser in einen Pkw und entfernte sich. Der Junge entdeckte daraufhin, dass der Tank des Lkw aufgebrochen worden war.

    Anhand der sehr detaillierten Beschreibung des Fahrzeuges konnte im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung ein Fahrzeug mit britischer Zulassung an der Rastanlage Aurach-Nord festgestellt werden. Das Fahrzeug war besetzt mit einem Paar (25 und 27 Jahre alt) und drei Kindern im Alter von 5 und 2 ½ Jahren sowie 7 Monaten. Der 27-jährige Familienvater gestand die Tat ein.

    An dem Lkw entstand ein Schaden von ca. 100 Euro. Nach ersten Erkenntnissen wurde Diesel im Wert von ca. 80 Euro entwendet. Im Pkw Kia konnte ein Schraubenzieher sichergestellt werden, der offensichtlich als Aufbruchswerkzeug diente.

    Der gesuchte Pkw war zudem in Begleitung eines Kleinbusses Citroen, ebenfalls mit britischer Zulassung, in dem zwei britische bzw. irische Staatsbürger im Alter von 20 und 26 Jahren angetroffen werden konnten. In diesem Bus wurde eine Dieselpumpe und ein Benzinkanister aufgefunden. Der 27-jährige Familienvater gab an, sich diese Pumpe zum Abzapfen des Diesels "ausgeliehen" zu haben. Des Weiteren wurden ein Autoradio sowie ca. eine Tonne Kupferkabel aufgefunden. Zur Herkunft dieser Gegenstände hat die Kriminalpolizei Fürth die Ermittlungen aufgenommen.

    Bei der Sachbearbeitung auf der Polizeiinspektion Fürth händigte der Fahrer des Kleintransporters, ein 26-jähriger Ire, einen irischen Führerschein aus. Dieser entpuppte sich als Totalfälschung und wurde beschlagnahmt. Die fünfköpfige Familie konnte nach Beendigung der Sachbehandlung ihre Heimreise antreten. Die beiden Insassen des Kleintransporters verblieben zunächst über Nacht auf der Polizeiinspektion und wurden am nächsten Morgen dem Fachkommissariat der Kriminalpolizei Fürth überstellt.

    Nach Beendigung der Sachbehandlung konnten sie ebenfalls die Heimreise antreten.

    Michael Sporrer/n

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