Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (2249) Betrüger mit Krücke auf Mitleidstour

Nürnberg (ots) - Offensichtlich wird die Vorweihnachtszeit nicht nur von bedürftigen Menschen genutzt, um Almosen zu erhalten. Zurzeit sind Betrüger unterwegs, die vorgeben, behindert zu sein. Sie erhoffen sich so eine großzügige Spende. Erst am 04.12.2008 wurde solch ein Fall bekannt. Ein 16-Jähriger aus Osteuropa saß in der Karolinenstraße und gab in aggressiver Form vor, behindert zu sein. Sein "Leiden" unterstrich er mit einem Krückstock. In der Polizeiinspektion Mitte legte der Bettler dann seine Gehhilfe zur Seite und ging aufgeregt auf und ab. Tage vorher konnte ein Polizeibeamter drei Männer beobachten, die mit flotten Schritten vom Altstadtring in die Fußgängerzone gingen. Unter ihrer Kleidung trugen sie verdeckt je einen Krückstock. An gut frequentierter Stelle mimten sie dann Behinderte. Die Polizei weist darauf hin, dass ein Krückstock alleine noch keine Behinderung beweist. Solche Fälle sind Betrügereien, die strafrechtlich verfolgt werden. Im Einklang mit der Staatsanwaltschaft wird Anzeige erstattet und der Bettelerlös sichergestellt. Der Polizei ist bekannt, dass gerade Bürger aus Osteuropa organisiert als Bettler auftreten. Eine vorgegaukelte schwere Behinderung soll die Spendenbereitschaft erhöhen. Nicht die Bettler profitieren davon, sondern deren Hintermänner. Peter Grösch/n Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Mittelfranken Pressestelle Tel: 0911/2112-1030 Fax: 0911/2112-1025 http://www.polizei.bayern.de/mittelfranken/ Original-Content von: Polizeipräsidium Mittelfranken, übermittelt durch news aktuell

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