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Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (794) Schwabacher Kriminalpolizei klärt Serie von Dämmerungswohnungseinbrüchen

    Schwabach (ots) - Eine Serie von Dämmerungswohnungseinbrüchen in freistehende Einfamilienhäuser beschäftigte die mittelfränkische Polizei im Herbst 2007.

    Ein örtlicher Schwerpunkt war zunächst nicht feststellbar, da die Tatorte in verschiedenen Landkreisen lagen. Gemeinsamen hatten alle Einbrüche, dass die Tatzeiten am frühen Abend lagen während der Dämmerungszeit, und dass die Täter in der Regel von der Terrassenseite aus ein Fenster einschlugen oder aufhebelten. Seitens der Kriminalpolizei wurde eine Sonderkommission mit Sitz in Schwabach gegründet. Durch akribische Spurenauswertung und polizeilichen Überwachungsmaßnahmen gelang es letztendlich auch mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei, am 23.11.2007 drei serbische Staatsangehörige festzunehmen. Bei den Tätern handelt es sich um zwei Männer (20 und 34 Jahre alt) sowie um eine Mutter von zwei minderjährigen Kindern im Alter von 27 Jahren. Alle drei hatten von Fürth aus operiert und brachen im Landkreis Nürnberger Land in Lauf und Röthenbach ein, im Landkreis Roth in Greding und Allersberg, in Stein und Fürth, im Landkreis Ansbach in Neuendettelsau, im Landkreis Höchstadt/Aisch in Adelsdorf und Wachenroth. Da sich das Einbrechertrio wenig kooperativ zeigte, galt es, mit kriminalistischen Mitteln die Taten nachzuweisen. Zwischenzeitlich wurden den drei Einbrechern 25 Fälle nachgewiesen. Gegen alle drei erging Untersuchungshaftbefehl, gegen die 27-jährige Friseurin wurde der Haftbefehl unter Auflagen außer Vollzug gesetzt, da sie sich um ihre minderjährigen Kinder kümmern muss. Im Rahmen der Festnahme konnte ein Teil des Diebesgutes sichergestellt werden, nach und nach wurde der Schmuck den unterschiedlichen Tatorten zugeordnet und wird nach Beendigung des Verfahrens auch wieder an die Geschädigten ausgehändigt. Ein Teil des Diebesgutes hatten die Täter bereits vor ihrer Verhaftung ins Ausland geschafft. Laut Aufstellung der Schwabacher Kriminalpolizei geht der Schaden in eine Höhe von ca. 150.000 Euro. Dass man die Richtigen erwischt hat, zeigt die Tatsache, dass die Einbrüche in freistehende Einfamilienhäuser nach der Festnahme schlagartig zurückgingen.

    Als Signal, dass man in ein bestimmtes Objekt einbrechen konnte, werteten die Täter die Tatsache, dass während der Dämmerungszeit im Herbst weder Licht brannte noch die Rollos heruntergezogen waren.

    Peter Grimm/hu


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