Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (219) Unfallursache Unerfahrenheit und Alkohol - Kontrollergebnis der relativ kurzen Faschingszeit

    Nürnberg (ots) - Offensichtlich aufgrund ihrer Unerfahrenheit kamen am Faschingsdienstag (05.02.2008) zwei junge Fahranfänger mit ihrem Fahrzeug und der regennassen Fahrbahn nicht zurecht. Ein Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss verursachte hohen Sachschaden. Trunkenheitsfahrten im Stadtgebiet während der relativ kurzen Faschingszeit leicht rückläufig.

    Am Faschingsdienstag, gegen 17.30 Uhr, wollte ein 18-jähriger Führerscheinneuling von der Regensburger Straße nach rechts in die Breslauer Straße abbiegen. Dabei beschleunigte er seinen Wagen, wobei er jedoch offensichtlich die regennasse Fahrbahn und den Heckantrieb seines 3er BMW unterschätzte. Im Einmündungsbereich prallte der BMW gegen einen Ford Fiesta, der von einer 43-jährigen Nürnbergerin gesteuert wurde. Anschließend schleuderte der BMW neben der Straße in die Böschung. Die 43-jährige Fiesta-Fahrerin und ihr Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Der Unfallverursacher selbst blieb unverletzt. Der Sachschaden betrug ca. 4000 Euro.

    Kurz vor 20.00 Uhr kam ein 20-Jähriger in der Äußeren Sulzbacher Straße auf den nassen Straßenbahnschienen infolge nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern und stieß mit einem entgegenkommenden VW zusammen. Dabei wurde der VW noch gegen einen geparkten Lkw geschoben. Der Unfallverursacher und die zwei Insassen des VW erlitten leichte Verletzungen. Den dabei angerichteten Sachschaden schätzt die Polizei auf mindestens 13.000 Euro.

    Alkohol war die Ursache des Unfalls, der sich am Faschingsdienstag gegen 22.00 Uhr in der Otto-Bärnreuther-Straße ereignete. Dabei entstand ein Sachschaden von mehr als 30.000 Euro. Ein 50-Jähriger war in Höhe des Messezentrums mit seinem Mitsubishi Lancer zunächst gegen die Schutzplanke geprallt. Anschließend flüchtete der Fahrer mit seinem völlig demolierten Fahrzeug von der Unfallstelle. Nachdem er jedoch das Kennzeichen am Unfallort verloren hatte, konnte er schon nach kurzer Zeit im Rahmen der Fahndung ermittelt werden. Gegen den 50-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Eine Blutentnahme und die Sicherstellung seines Führerscheins waren die Folge.

    Insgesamt registrierte die Nürnberger Polizei während der relativ kurzen Faschingszeit 176 Trunkenheitsfahrten (Statistikzeitraum 01.01.08 - 05.02.08), davon waren 22 ursächlich für Verkehrsunfälle. Damit waren in diesem Jahr die Trunkenheitsfahrten während der Faschingszeit statistisch gesehen leicht rückläufig. Gleichwohl appelliert die Polizei weiterhin an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer, sich nicht alkoholisiert hinter das Steuer zu setzen. Die Polizei wird auch nach Ende der Faschingszeit ihren hohen Kontrolldruck beibehalten. Zählen doch Alkohol und Drogen im Straßenverkehr zu den Hauptunfallursachen.

    Peter Schnellinger/hu


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