Polizeiinspektion Harburg

POL-WL: ++ Lovemobile brennt völlig aus ++ Polizei geht von fahrlässiger Brandstiftung aus ++ Marihuana-Geruch überführt Autofahrer unter Drogeneinfluss ++ Unfallflucht bei Aldi ++

Buchholz (ots) - ++ Marihuana-Geruch überführt Autofahrer unter Drogeneinfluss

Buchholz. Beamte der Buchholzer Polizeiwache stoppten am letzten Samstag kurz nach 4.00 Uhr morgens auf der Harburger Straße in Dibbersen einen 40-jährigen Hamburger in seinem Smart. Als die Tür des Fahrzeugs aufging, wussten die Ordnungshüter sofort, woran sie sind: Ein starker Marihuana-Geruch deutete auf kürzlichen Drogenkonsum hin.

Die Überprüfung des Fahrers ergab, dass dieser bereits 2011 wegen Drogenmissbrauchs aufgefallen war. Bei einer Durchsuchung von Fahrzeug und Person stießen die Polizisten auf weitere Joints und mehr als 20 Gramm Marihuana in szenetypischen Behältern. Bei mehreren sichergestellten Pillen muss die Polizei die Herkunft noch klären. Die Polizei Buchholz leitete ein Strafverfahren wegen Drogenbesitzes und Fahrens unter Drogeneinfluss ein.

++ Lovemobile brennt völlig aus

Neu Wulmstorf. Völlig zerstört wurde am Montag kurz vor 19 Uhr ein älteres Wohnmobil aus dem Heidekreis, das von einer Prostituierten als "Lovemobile" genutzt wurde. Das Fahrzeug stand in Mienenbüttel im Gewerbegebiet an einer Rastanlage in der Nähe der vielbefahrenen Bundesstraße 3.

Bei dem Brand erlitt ein dahinter geparkter Sattelschlepper ebenfalls einen Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen, derzeit spricht aber viel dafür, dass eine technische Ursache Grund des Brandes war.

Bei Brandentdeckung hatte die 21-jährige Frau in dem Fahrzeug gerade einen Gast, der aber unbekannt blieb, da er den Brandort sofort verließ.

Die Prostituierte musste zunächst gesucht werden, konnte aber wohlbehalten in einem anderen Lovemobile einer Kollegin, das ganz in der Nähe abgestellt war, angetroffen werden. Insofern ist kein Personenschaden zu beklagen, berichtet die Polizei.

++ Polizei geht von fahrlässiger Brandstiftung aus

Hollenstedt. Am frühen Sonntagmorgen war es kurz nach 4.00 Uhr im Obergeschoss eines zweistöckigen Hauses in Hollenstedt zu einem Brand gekommen, der von den Feuerwehren aus Hollenstedt, Appel und Wenzendorf teilweise mit schwerem Atemschutz bekämpft werden musste.

Trotzdem entstand hoher Sachschaden durch Brandeinwirkung und Löschwasser an dem Haus. Die betroffene Wohnung im Obergeschoss brannte völlig aus. Zwei Bewohner einer Nachbarwohnung mussten mit leichten Rauchvergiftungen ärztlich behandelt werden.

Inzwischen wurden die Brandermittlungen von den Spezialisten des Brand-Fachkommissariats aus Buchholz aufgenommen. Diese gehen derzeit davon aus, dass fahrlässige Brandstiftung die Ursache des Brandes ist.

++ Rechtsmotivierte stören Infoveranstaltung in Tostedt

Tostedt. Am Montagabend um 19.00 Uhr fand im Tostedter Rathaus eine geschlossene Infoveranstaltung für Nachbarn der beabsichtigten Containeranlagen für Asylbewerber in Tostedt statt. Eingeladen hatten die betroffenen Anlieger der Landkreis Harburg und die Gemeinde Tostedt. Dort sollen zwei Containeranlagen für die Unterbringung von bis zu 116 Flüchtlingen entstehen.

Ohne Einladung hatten sich zehn Angehörige des rechten Spektrums vorwiegend aus Tostedt in den Raum der Samtgemeinde begeben. Erst widerwillig verließen die nicht Eingeladenen auf Aufforderung des Hausherren die Veranstaltung.

Mit den vor der Tür wartenden rechtsmotivierten Personen zusammen geht die Polizei von 35 Teilnehmern aus, die schließlich ohne weitere Störungen den Rathausbereich verließen. Seitens der Polizei waren über 30 Beamte eingesetzt.

++ Polizei Neu Wulmstorf sucht Unfallflüchtigen

Neu Wulmstorf. Auf dem Parkplatz von Aldi an der Hauptstraße kam es am Montag zwischen 11.50 und 12.30 Uhr zu einer Unfallflucht, bei der die vordere rechte Stoßstange des Ford Sierra eines 81-jährigen Rentners aus Neu Wulmstorf von einem unbekannten Fahrzeugführer beschädigt wurde, während der Senior beim Einkaufen war. Hinweise zum Unfallverursacher gibt es bis jetzt nicht, daher sind die Beamten in Neu Wulmstorf auf Tipps aus der Bevölkerung angewiesen.

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