Polizeiinspektion Hildesheim

POL-HI: Heinder Brandursache steht fest

Hildesheim (ots) - Hildesheim (clk.) Noch heiße Asche, die von einem Hausbewohner als bereits erkaltet angesehen und deshalb in die Restmülltonne aus Kunststoff geschüttet worden ist, steht für die Ermittler des 1. Fachkommissariates der Hildesheimer Polizei als Ursache für den Brand des Holzanbaus vom Di., 21.11.2006, 0.55 Uhr in Heinde fest. - Hiesige Pressemeldung vom 21.11.2006 - " Das Brandbild vor Ort läßt gar keinen anderen Schluß zu " so einer der Polizeibeamten. Polizeisprecher Claus Kubik gibt gleich noch ein paar gut gemeinte Ratschläge. " Asche, egal ob von Holz , Briketts oder Kohlen, gehört zunächst auf gar keinen Fall in eine Kunststoffmülltonne. " Die Asche sollte - wenn überhaupt keine andere Möglichkeit der Entsorgung gegeben ist - für ein paar Tage in einem nicht brennbaren Behältnis wie einem Eimer oder einer Tonne aus Metall zwischengelagert werden. " Es passiert immer wieder, dass die Leute meinen, die Asche vom Vortage sei bereits erkaltet. Das stimmt aber meistens nicht. Gerade bei Brikett- oder Kohleasche sind sehr häufig noch kleine Glutnester vorhanden. Wenn die dann durch das Umfüllen von der Restasche befreit werden und wieder Sauerstoff bekommen, fangen sie an zu glimmen. Bei günstiger Umgebung, zum Beispiel jetzt im Herbst, wo Laub in die Mülltonnen gefüllt wird, hat die Glut sofort Nahrung und entzündet das brennbare Material. Man muß ja nur mal seine Hand über frische Asche halten, da merkt man direkt, welche Wärmeabstrahlung noch vorhanden ist ". Zudem kommen noch die strafrechtlichen und versicherungstechnischen Aspekte hinzu. Strafrechtlich betrachtet handelt es sich in den meisten Fällen um eine fahrlässige Brandstiftung. Die Polizei muß also eine Strafanzeige fertigen und der zuständigen Staatsanwaltschaft vorlegen, die dann zu entscheiden hat. Aus versicherungstechnischer Sicht ist man schnell im Bereich der groben (also vorwerfbaren) Fahrlässigkeit. Eine Schadensregulierung ist hierdurch in den meisten Fällen ausgeschlossen. Es sei denn, die Versicherung regelt auf Kulanzbasis. ots Originaltext: Polizeiinspektion Hildesheim Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=57621 Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Hildesheim Schützenwiese 24 31137 Hildesheim Pressestelle Claus Kubik, Kriminaloberkommissar Telefon: 05121/939104 Fax: 05121/939200 E-Mail: pressestelle@pi-hi.polizei.niedersachsen.de http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdgoe/hildesheim/ Original-Content von: Polizeiinspektion Hildesheim, übermittelt durch news aktuell

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