Polizeiinspektion Hildesheim

POL-HI: Schwerer Unfall mit drei schwer verletzten Personen auf der A 7 bei Hildesheim

POL-HI: Schwerer Unfall mit drei schwer verletzten Personen auf der A 7 bei Hildesheim
Pkw der Bet. aus dem LK Hildesheim

Hildesheim (ots) - Pressemeldung

Verkehrsunfall mit drei schwer verletzten Personen auf der A 7 bei Hildesheim.

Am 9. Februar gegen 20:50 Uhr befuhr eine 31-jährige polnische Staatsbürgerin mit ihrem Pkw die A 7 von Hannover kommend in Richtung Süden. In Höhe von Harsum geriet sie, wahrscheinlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit, bei einem heftigen Regenschauer und starkem Wind ins Schleudern. Sie kam nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Außenschutzplanke und beschädigte diese auf einer Länge von mehr als 30 m. Von der Außenschutzplanke wurde sie zurück und auf die Fahrbahn geschleudert, wo sie mit dem Pkw einer 59-jährigen aus dem Landkreis Hildesheim zusammenstieß. Beide Frauen und der 33-jährige Mitfahrer der Polin wurden bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und in Hildesheimer Krankenhäuser gebracht. Neben der Autobahnpolizei Hildesheim waren drei Rettungs- und ein Notarztwagen, sowie die Autobahnmeisterei Hildesheim im Einsatz. Am Pkw der Polin entstand Totalschaden, der Pkw der anderen Frau wurde erheblich beschädigt. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehr als 20.000,- EUR.

Zur Versorgung der Verletzten, der Unfallaufnahme, der Bergung der Fahrzeuge und der anschließenden Fahrbahnreinigung musste die Südfahrbahn der Autobahn für fast 2 Stunden gesperrt werden. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von bis zu 5 km.

Ärgerlich war, dass wiederum keine Rettungsgasse durch die im Stau befindlichen Fahrzeugführer gebildet wurde. Jedesmal, wenn ein Einsatzfahrzeug durchgefahren war, wurde die Rettungsgasse wieder zugefahren und die folgenden Einsatzfahrzeuge mussten sich erneut eine Gasse "erkämpfen". Ärgerlich und gefährlich war auch, dass nachdem die Unfallstelle geräumt war und der Verkehr wieder anrollte, drei Fahrzeuge, die im Stau auf dem ganz linken Fahrstreifen standen nicht mehr ansprangen. Die Fahrer hatten den Motor während des Staus abgestellt und zuviele elektrische Verbraucher eingeschaltet. Diese Fahrzeuge standen nunmehr ohne Strom und somit ohne Licht und ohne Warnblinkanlage in der Dunkelheit auf dem linken Fahrstreifen der Autobahn und bildeten eine große Gefahr für sich und auch für andere Verkehrsteilnehmer.

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