Polizeiinspektion Hildesheim

POL-HI: Polizei geht von Mithilfe durch Fluchthelferinnen aus.

    Hildesheim (ots) - (clk.) Hildesheim. Die in der Nacht zum 21.1.2008 aus dem Maßregelvollzug der Hildesheimer Ameos Klinik entwichenen 18 und 40 Jahre alten Männer hatten allem Anschein nach Helferinnen. Die Ermittlungen, die wegen Gefangenenbefreiung bei der Hildesheimer Polizei geführt werden,  richten sich gegen zwei 16-jährige junge deutsche Frauen. Eine der beiden ist mit dem 18-jährigen befreundet. Die Befreiungsaktion lief aber vermutlich völlig anders ab, als geplant. Denn während der 18-jährige zwei Stunden nach seinem Entweichen noch auf dem Gelände der Ameos Klinik durch die Polizei festgestellt und zurückgeführt werden konnte, hatte sich der 40-jährige in die Stadt absetzen können. Er war Nutznießer der Aktion, die eigentlich dem mit in seinem Zimmer untergebrachten 18-jährigen galt. Aber auch die Flucht des  40-jährigen war nicht von Dauer. Er war, nachdem er in einer Regionalbahn randaliert hatte, noch gestern um 09.20 Uhr im Hauptbahnhof Hannover durch die Bundespolizei festgenommen und nach Hildesheim transportiert worden. Die Ermittlungen der Hildesheimer Polizei über die Umstände des Ausbruchs sind schon weit fortgeschritten. Zwischenzeitlich hat man festgestellt, dass am Fluchtfenster von außen her gesehen Hebelspuren vorhanden sind. Durch das gewaltsame Vorgehen ist es dann möglich gewesen, eines der Sicherungsbleche des Fensters zu lösen und hinauszuklettern. Der Zufall wollte es,  dass die beiden jungen Frauen am vergangenem Freitag von Zeugen an eben diesem Fenster gesehen und zur Rede gestellt worden sind. Allerdings hat man hierbei nicht weiter darauf geachtet, ob das Sicherungsblech des Fensters schon an diesem Tage Beschädigungen aufwies. Die beiden Mädchen machen vor der Polizei keine Aussage zur Sache.


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