Feuerwehr Essen

FW-E: Sturmeinsätze im Stadtgebiet Essen, abschließende Meldung nach "Kyrill"

    Essen (ots) - Stadtgebiet, 19. Januar 2007, 12.30 Uhr

    Noch immer heulen die Kettensägen, fressen sich ins Holz, zerkleinern, was zu groß ist, um beiseite geräumt zu werden. Auch die Feuerwehr-Drehleitern sind stark nachgefragt. Insgesamt zeichnet sich aber ab, dass das Gros der Einsätze erledigt ist. 190 unerledigte Meldungen stehen noch in der Warteschleife. Es gab Verletzte, es gab auch einen Toten. Ein 34-jähriger Motorradfahrer verunglückte im Annental, er verstarb in der Nacht im Krankenhaus. Zwei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr wurden leicht verletzt, sie mussten augenärztlich versorgt werden. Zwischendurch schaffte es der Essener Rettungsdienst noch, mit Notarzt- und Rettungswagen nach Bottrop zu fahren und dort die Kollegen zu unterstützen. Insgesamt hatten die Helfer von THW, Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr vom 18. Januar 12.00 Uhr bis zum 19. Januar 12.30 Uhr 879 Sturmeinsätze zu bewältigen (Anm.: Die 190 unerledigten sind in dieser Menge enthalten). Dazu kamen im gleichen Zeitraum 168 Einsätze im Bereich Brand- und Umweltschutz. Der Rettungsdienst, also Feuerwehr und Hilfsorganisationen, musste zu 352 Einsätzen ausrücken. Rechnet man alles zusammen, ergibt sich eine Gesamtsumme von 1209 erledigten Einsätzen in vierundzwanzig Stunden. Anders ausgedrückt mehr als 50 pro Stunde. Gar nicht schlecht, oder? Übrigens, der Durchschnittswert des Jahres 2005 lag bei 299,8 Einsätzen in 24 Stunden. So wird mehr als deutlich, wie stark die Belastung für jeden einzelnen Helfer in den vergangenen 24 Stunden war. Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Reiniger sprach heute in einem Brief allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Freiwilligen- und der Berufsfeuerwehr seinen persönlichen Dank für den großartigen Einsatz aus. (MF)


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