Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 040630 – 0723 Gutleutviertel: Dringend Tatverdächtige im Mordfall des 65-Jährigen gefasst (Ergänzung zur Polizeipressemeldung Nr. 720 vom 29.06.2004)

    Frankfurt (ots) - Einen schnellen Erfolg haben die gestrigen Ermittlungen in dem Mordfall zum Nachteil eines 65-Jährigen Briten geführt, der brutal in seiner im Frankfurter Stadtteil Gutleut gelegenen Wohnung erstochen und erschlagen wurde. Zwei Tatverdächtige konnten noch am gestrigen späten Nachmittag (29.06.2004) festgenommen werden.

    Nach der zeugenschaftlichen Vernehmung des 46-jährigen Lebensgefährten des Ermordeten, ergaben sich konkrete Hinweise auf weitere Kontaktpersonen, so dass zunächst ein 20-jähriger Rumäne aus dem Homosexuellenmilieu als der Tat dringend verdächtig zweifelsfrei identifiziert werden konnte. Ein weiterer junger Mann, der zumindest der Mittäterschaft verdächtigt wurde, blieb zunächst unbekannt. Beiden Männern hatte der Ermordete in seiner Wohnung seit einigen Tagen Unterkunft gewährt. Durch entsprechende Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen – es war zu vermuten, dass die Gesuchten nach der Tat in ihre Heimat flüchten würden – konnten diese gestern Abend gegen 18:00 Uhr in der Tiefebene (0-Ebene) des Regionalbahnhofs am Frankfurter Flughafen auf Gleis 2 und 3 durch Beamte der Mordkommission lokalisiert und widerstandslos festgenommen werden. Die Ergriffenen führten zwei Reisetaschen, einen Koffer und ein Trolly mit sich, in denen sich die entwendeten Schmuck- und sonstigen Wertgegenstände des Opfers befanden. Diese wurden als Beweismittel sichergestellt. Auch der zweite Tatverdächtige ist zwischenzeitlich als ein 20- jähriger Rumäne identifiziert. Beide sind als Touristen nach Frankfurt am Main eingereist. Während der eine 20-Jährige geständig ist, behauptet der Andere einen „Filmriss“ gehabt zu haben und macht keine weiteren Angaben. Beide Beschuldigte werden heute im Laufe des Tages dem Haftrichter mit der Anregung vorgeführt, die Untersuchungshaft anzuordnen. Des Weiteren liegt das Obduktionsergebnis der Rechtsmedizin den Ermittlern vor. Danach wurden dem Ermordeten über 40 Messerstiche in den Oberkörper zugefügt sowie weitere Schläge und Stiche in den Kopfbereich. (Jürgen Linker/ -82111).


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