Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: Pressebericht vom 08. Dezember 2002, Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Pressestelle

    Frankfurt (ots) -

Pressebericht vom 08. Dezember 2002

  021208 - 1278 Frankfurt-Sachsenhausen: Straßenraub.

Den Angaben einer 52jährigen Frankfurterin zufolge, benutzte sie am Freitag, den 06. Dezember 2002, gegen 21.10 Uhr den Verbindungsweg   von der Darmstädter Landstraße, Höhe Hausnummer 106, in Richtung des Grethenweges. Hier näherte sich ihr ein bislang unbekannter Räuber, der ihr von hinten die Handtasche von der Schulter riß. Zwar hielt die Geschädigte noch den Riemen ihrer Tasche fest, doch gelang es dem Unbekannten schließlich, die Tasche in seine Gewalt zu bringen. Der Täter flüchtete mit seiner Beute in Richtung Stadtmitte. Die 52jährige verfolgte ihn, verlor den Täter jedoch in Höhe der Bindingstraße aus den Augen. In der Tasche befanden sich zwei Handys, Führerschein und Ausweis der Geschädigten. Außerdem noch eine Geldbörse mit rund 80,-- € Inhalt. Der Täter wird beschrieben als etwa 35 Jahre alt und ca. 180 cm groß. Insgesamt hell bekleidet.(Manfred Füllhardt/-82116)

  021208 - 1279 Frankfurt-Innenstadt: Weiterer Straßenraub.

Gemäß den Angaben eines 33jährigen Frankfurters ging er am Freitag, den 06. Dezember 2002, gegen 22.30 Uhr zu Fuß von der Alten Gasse über die Große Friedberger Straße in Richtung Konstablerwache. In Höhe des Anwesens Große Friedberger Straße 31 näherten sich ihm von hinten zwei bislang unbekannte Täter, die ihm seine Lederweste über den Kopf stülpten. Danach schlugen sie auf den 33jährigen ein, bis dieser zu Boden ging. Nun durchsuchten sie ihn und entwendeten ihm die Geldbörse. Nach seinen Angaben befanden sich rund 2.000,-- € Bargeld, der Personalausweis und der Fahrzeugschein in dem Portemonnaie. Die Täter liefen in Richtung Konstablerwache davon. Der Geschädigte blutete aus der Nase und trug Schürfwunden davon. Die Täter werden beschrieben als etwa 175, bzw. 175-178 cm groß und 27-30 Jahre alt. Es soll sich um Algerier oder Marokkaner gehandelt haben. Beide hatten schwarze Haare und trugen Turnschuhe und Baseballmützen.(Manfred Füllhardt/-82116)

  021208 - 1280 Frankfurt-Nied: Schwerer Verkehrsunfall.

Ein 51jähriger Frankfurter befuhr am Freitag, den 06. Dezember 2002, gegen 22.40 Uhr mit seinem Pkw der Marke Mercedes die Dürkheimer Straße in Richtung des Nieder Kirchweges um auf diesen in Richtung Griesheim einzubiegen. Zum gleichen Zeitpunkt befuhr ein 31jähriger aus Frankfurt mit seinem Pkw der Marke Mercedes den Nieder Kirchweg in Richtung der Mainzer Landstraße. Am dortigen Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei wurden die beiden Fahrzeugführer sowie jeweils zwei Mitfahrer leicht verletzt. Die beiden Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mußten abgeschleppt werden.(Manfred Füllhardt/-82116)

  021208 Frankfurt - Bahnhofsviertel: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Am Samstag, den 07. Dezember 2002, gegen 00.30 Uhr hielt sich eine Zivilstreife im sogenannten Kaisersack auf.  Dort erschien zu der genannten Uhrzeit ein wohnsitzloser 28jähriger Algerier, der laut in die Menge nach Crack fragte. Die beiden  Beamten wiesen sich daraufhin ihm gegenüber als Polizisten aus, um ihn einer Kontrolle zu unterziehen. Unvermittelt zog er daraufhin eine Pistole aus der Jackentasche und richtete sie in Hüfthöhe auf einen der Beamten. Dieser zog nun ebenfalls seine Waffe und forderte seinen Gegenüber auf, die Pistole fallen zu lassen. Noch während der Beamte seine Pistole zog,  schlug der Beschuldigte seine Waffe den neben ihm stehenden zweiten Beamten ins Gesicht. Diesem platzte dabei die Oberlippe auf und mußte später genäht werden. Trotzdem ergriff der Beamte den 28jährigen, entwaffnete ihn und brachte ihn zu Boden. Der Beschuldigte schrie immer wieder "ihr scheiß Bullen, ich knall euch alle ab, ihr seid der letzte Dreck!". Auf dem Boden liegend bekam der 28jährige einen Pflasterstein zu fassen und wollte diesen auf den Kopf des Beamten schlagen, was in letzter Sekunde verhindert werden konnte. Seine Widerstandshandlungen setzte er auch in gefesseltem Zustand im Streifenwagen fort. Immer wieder trat und spuckte er nach den Zivilfahndern. Seine Handlungen kommentierte er mit den Worten. "Scheiß Bullen, man müßte euch alle abknallen."  Wie sich später herausstellte, handelte es sich bei der von dem Algerier benutzen Waffe um eine täuschend echt aussehende Gaspistole. Die Waffe wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.(Manfred Füllhardt/-82116)

  Rufbereitschaft: Manfred Füllhardt, 06142-63319.


ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

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