Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 020712 - 0739 Innenstadt: Straßenräuber schoß auf sein Opfer.

        Frankfurt (ots) - Bereits am vergangenen Mittwoch ereignete sich
gegen 11.45 Uhr in der  Frankfurter Innenstadt ein versuchter
schwerer Raub, bei dem der  Täter sein Opfer mit einer
Schreckschußwaffe verletzte. Ein  43jähriger Informatiker aus
Frankfurt ging die Bleichstraße in  Richtung Alte Gasse. In Höhe der
Peterskirche wurde er von zwei  jungen Männern umringt. Einer
forderte ihn zum Stehenbleiben und zur  Übergabe seines Geldes auf.
Als der Angesprochene dies verneinte, zog  der eine Täter eine
silberfarbene Pistole hervor, hielt diese dem  Geschädigten an die
rechte Stirnseite und drückte wortlos ab. Da der  Pistolenlauf der
Schreckschußwaffe nicht direkt am Kopf aufgesetzt  war, erlitt der
Bedrohte keine lebensgefährlichen Kopfverletzungen,  sondern "nur"
Hautrötungen und Verbrennungen an der rechten Schläfe  sowie einen
Trommelfellriß. Nach der Tat flüchteten beide Räuber ohne  Beute in
Richtung Zeil, wo der Geschädigte sie dann aus den Augen  verlor.

  Bei seiner Anzeigenerstattung auf dem 1. Polizeirevier beschrieb er   den einen als etwa 18jährigen Deutschen, ca. 185 cm groß, schlank,   mit mittelblonden, glatten Haaren. Bekleidet war er mit einer beigen Hose und einem hellen Hemd. Der Mittäter war etwa gleichaltrig, hatte  jedoch dunkle Haare.

  Die Ermittlungen nach den Täter hat das Fachkommissariat für   Straßenraubdelikte übernommen.  (Jürgen Linker/-82113).

  Bereitschaftsdienst: Manfred Füllhardt, Telefon 06142-63319.


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