Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 160630 - 559 Frankfurt-Sachsenhausen: Enkeltrick gescheitert

Frankfurt (ots) - (re) Eine 77 Jahre alte Frankfurterin wäre beinahe auf den altbekannten Telefontrick hereingefallen, bei dem ein "Verwandter" dringend eine erhebliche Summe benötigt, um einen Wohnungskauf zu tätigen.

In diesem Fall, der sich gestern ab etwa 14.00 Uhr ereignete, wurde die Seniorin mit mindestens zehn Anrufen einer vorgeblichen Mitarbeiterin des Amtsgerichtes auf Trab gehalten. Die dazugehörige Geschichte lautete so: Der Neffe der 77-Jährigen habe eine Wohnung beim Amtsgericht ersteigert und sie solle so schnell wie möglich 30.000 Euro beschaffen und sie einem Abholer, der im Auftrag des Gerichts vorbeikäme, aushändigen.

Der Ehemann der Dame, die durch die Anrufe bereits dermaßen unter Druck gesetzt wurde, dass sie keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte, durchschaute schließlich den Betrugsversuch und sagte seiner Frau, sie solle darauf bestehen, dass nur ihr Verwandter persönlich das Geld abholen könne.

Alle Versuche seitens der Betrügerin, doch einen anderen Abholer schicken zu können, scheiterten. Daraufhin beendete diese das Gespräch abrupt und ohne weitere Anrufe.

Sicherheitstipps der Polizei für Seniorinnen und Senioren:

Bei Anrufen angeblicher Verwandter ("Enkel") in finanzieller Notlage unter deren bekannter - nicht der vom Anrufer angegebenen - Telefonnummer zurückrufen und versuchen, den Sachverhalt zu klären.

Nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache halten.

Bei nicht sofort zu klärendem Sachverhalt sofort die Polizei informieren und weiteres Vorgehen absprechen.

Keine Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen preisgeben.

Fremden, die als "Vertrauensperson" angeblicher Verwandter kommen, niemals Bargeld aushändigen. Seien Sie immer skeptisch, wenn sich Personen am Telefon als Amtsträger ausgeben und eine Zahlung von Ihnen fordern. Alle Behörden werden Ihnen auf Nachfrage immer eine Rückrufnummer bzw. eine Erreichbarkeit nennen.

Warnen Sie auch Freunde, Bekannte und Ihre Eltern bzw. Großeltern vor dieser Betrugsmasche.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Polizeilichen Beratungsstelle (Zeil 33, Tel. 069 / 75 55 55 55), bei jeder anderen Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei.hessen.de.

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