Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: Polizeipressebericht vom 11. September 2001

      Frankfurt (ots) - 010911 - 1039 Frankfurt-Bockenheim:
Erneutes Auftreten falscher Kriminalbeamter

    Nachdem seit mehr als zwei Monaten keine einschlägigen Fälle zu verzeichnen waren, kam es am vergangenen Wochenende zu drei neuen Trickdiebstählen mit dieser Arbeitsweise.     Opfer wurden asiatische Touristen, bei denen die Trickdiebe insgesamt 5.600,-- US-$ sowie 60.000,-- Jap. Yen (etwa 1080,-- DM) erbeuteten.     Überdies kam es am 10. September, gegen 14.15 Uhr zu einem Vorfall am Mainkai, bei dem es durch das umsichtige Opferverhalten nur beim Versuch blieb.     Die Taten ereigneten sich ausnahmslos im Innenstadtbereich (Kaiserplatz, Mainkai, Eiserner Steg) und dürften von der gleichen Tätergruppierung begangen worden sein.     Die Vorgehensweise ist gleich und besteht entweder aus einer «Personenkontrolle» oder einer «Drogenkontrolle», bei der auch das Geld der gutgläubigen Opfer «gezählt» wird. Hierbei wurden dann die oben genannten Summen entwendet.

    Die Täter werden beschrieben als etwa 20-30 Jahre alt , ca. 170-175 cm groß mit kurzen, dunklen Haaren und osteuropäischem Erscheinungsbild. Eine weitere Person soll etwa 35-40 Jahre alt und ca. 180 cm groß sein.

    Sachdienliche Hinweise werden erbeten unter der Telefonnummer 069-7555248 oder 7555050.(Manfred Füllhardt /-8015)

    010911 - 1040 Frankfurt-Bockenheim: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

    Ein 26jähriger Frankfurter befuhr am 10. September 2001, gegen 16.35 Uhr die Theodor-Heuss-Allee in stadtauswärtiger Richtung.     Auf der Fußgängerbrücke, die die Philipp-Reis-Straße mit der Galvanistraße verbindet, nahm er ein etwa 12jähriges Mädchen wahr, welches kleinere und größere Steine von der Brücke auf die Fahrbahn warf. In einiger Entfernung zu dem Mädchen befand sich noch ein etwa gleichaltriger Junge.     Der 26jährige wich mit seinem Ford -Turnier auf die andere Fahrbahn aus. Dabei wurde die Windschutzscheibe von einem Stein getroffen und durchschlagen. Es entstand ein ca. 1 cm großes Loch, der Fahrer blieb unverletzt.     Bislang haben sich keine weiteren Pkw-Fahrer/innen gemeldet, die über ein solches Ereignis berichteten.     Der Sachschaden an dem Ford beziffert sich auf etwa 1.000,-- DM.     Das Mädchen wird beschrieben als etwa 12 Jahre alt, mit langen, schwarzen Haaren, die es zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte. Südländische Erscheinung.

    Das 13. Polizeirevier bittet Zeugen, sich mit ihm unter der Telefonnummer 069-7551300 in Verbindung zu setzen.(Manfred Füllhardt /-8015)

    010911 - 1041 Bahnhofsgebiet: Verdacht der gefährlichen Körperverletzung mittels Schußwaffe

    Noch völlig unklar sind die Hintergründe eines Tatgeschehens, bei dem in der vergangenen Nacht ein 28jähriger Wiesbadener durch einen Beinschuß verletzt wurde. Der Geschädigte befindet sich gegenwärtig in stationärer Behandlung in einem Krankenhaus und ist nach erfolgter Operation noch nicht vernehmungsfähig.

    Wie die bisher durchgeführten polizeilichen Ermittlungen ergeben haben, war der Wiesbadener gegen 01.45 Uhr mit seinem Pkw, Opel Vectra, auf den Parkplatz eines Bordells im Bahnhofsgebiet vorgefahren und hatte einem 29jährigen Zeugen mitgeteilt, daß er angeschossen worden sei. Der Zeuge hatte danach zunächst die Wunde des Verletzten versorgt und danach die Polizei verständigt.     In einer ersten Befragung machte der Geschädigte Angaben zum möglichen Geschehensablauf, die jedoch noch genauerer polizeilicher Überprüfungen bedürfen. Auch ein Tatort (möglicherweise ein Autobahnabschnitt rund um Frankfurt) konnte noch nicht lokalisiert werden. Der Opel Vectra des 28jährigen wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.(Karlheinz Wagner/-8014)

    Bereitschaftsdienst: Franz Winkler, Telefon 06182-60915, Handy 0172-6709290

ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

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