Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 131011 - 927 Frankfurt: Erster bundesweiter 24-Stunden- Blitz-Marathon - Doppelt und dreifach zu schnell

Frankfurt (ots) - Um 06:00 Uhr heute morgen endete auch in Frankfurt am Main der bundesweite 24-Stunden-Blitz-Marathon. Trotz der in den Medien veröffentlichten Messstellen, haben die Polizei, sowie die Stadt Frankfurt am Main viele Temposünder erwischt.

Insgesamt waren rund 200 Polizeibeamte und Bedienstete der Stadt Frankfurt am Main für den Blitz-Marathon im Einsatz. Im Endergebnis waren auf Frankfurts Straßen und den umliegenden Autobahnen 983 Autofahrer zu schnell unterwegs. Jeder zehnte Verkehrsteilnehmer der eine Kontrollstelle passierte hatte das vorgeschriebene Tempolimit überschritten.

Zwar wurden im Durchschnitt weniger Temposünder erwischt als üblich, jedoch haben einige Autofahrer das Gaspedal deutlich zu weit durchgedrückt, denn 41 Verkehrsteilnehmern droht jetzt ein Fahrverbot.

Die Polizei kann dabei von zwei Autofahrern berichten, die wohl traurigerweise als "Spitzenreiter" bezeichnet werden müssen:

Das vorgeschriebene Tempolimit mehr als verdoppelt hatte ein Autofahrer auf der Breitenbachbrücke. Bei erlaubten 50 km/h kam der Mann auf einem Wert von 109 km/h.

Doch damit nicht genug. Gegen den Mann wurde zudem noch ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und dem Waffengesetz eingeleitet. 100 Gramm Speed und einen Teleskop-Schlagstock stellten die Beamten bei der anschließenden Kontrolle des Mannes sicher.

Den zweiten "Spitzenreiter" in Sachen Tempoüberschreitung stellte die Polizei heute Nacht auf der Hanauer Landstraße fest. Mit gemessenen 91 km/h wurde dort ein Autofahrer erwischt, der die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h damit sehr weit überschritten hat.

Alles in allem hatten die eingesetzten Beamten den Eindruck, dass viele Autofahrer sich ihr Fahrverhalten wieder verstärkt bewusst gemacht haben und durch diesen bundesweiten Blitz-Marathon nachhaltig für die Gefahren zu schnellen Fahrens sensibilisiert wurden.

(Isabell Neumann, Tel. 069 - 755 82115)

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