Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 111128 - 1400 Autobahn A 5: Besser ohne Führerschein und kein Alkohol oder mit Führerschein und 2,22 Promille?

Frankfurt (ots) - Diese Frage mussten sich Beamte der Polizeiautobahnstation Frankfurt am Sonntagmittag stellen. Zuvor hatten die Beamten beobachtet, wie ein aus Kasachstan stammendes Pärchen schnell den Fahrer wechselte, als sie auf der A 5 kontrolliert werden sollten.

Der Reihe nach:

Ein Opel Astra fiel der Funkstreife gegen 12.20 Uhr auf der A 5 in Richtung Süden zwischen dem Westkreuz und dem Frankfurter Kreuz auf, weil dieser auffallend langsam permanent im mittleren von drei Fahrstreifen fuhr, obwohl rechts keine zu überholenden Fahrzeuge waren. Als sich die Beamten vor den Opel setzten und Anhaltesignale gaben, ließ sich der Fahrer zurückfallen, bremste stark ab und gelangte auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Hier wechselte die bis dahin auf dem Beifahrersitz platzierte Frau auf den Fahrersitz und fuhr von nun an weiter. Alles unter den Augen der Polizisten, die inzwischen weiter vorne an sicherer Stelle angehalten hatten.

Nach dem Fahrerwechsel konnte der Opel, nun mit Frau am Steuer, angehalten werden. Deutlicher Alkoholgeruch von der Frau schlug den Beamten entgegen. Ein Alkotest ergab schnell die erwähnten 2,22 Promille. So wurde die 28-jährige Frau ihren Führerschein los, den ihr 29-jähriger Ex-Fahrer von Haus aus gar nicht hatte.

Zu allem Überfluss saß auf der Rückbank die kleine 6-jährige Tochter ohne einen passenden Kindersitz.

Am Ende waren beide ohne Führerschein. Ohne Auto mussten die Drei ihre Heimreise ins badische Gondelsheim antreten.

Fazit:

Fahren ohne Führerschein ist genauso schlecht, wie dermaßen alkoholisiert zu fahren. Schon gar nicht mit einem schutzlosen und schlecht gesicherten Kind auf der Rückbank.

(André Sturmeit, Telefon 069 - 755 82112)

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