Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 090605 - 734 Frankfurt-Stadtgebiet: polizeiliche Verhaltensregeln bei unerwünschten Scheibenputzern

    Frankfurt (ots) - Seit einiger Zeit wird durch die Frankfurter Polizei vermehrt festgestellt, dass es zu Problemen zwischen Verkehrsteilnehmern und sogenannten "Scheibenputzern" kommt. Teilweise agieren ganze Gruppen, die von Stadt zu Stadt ziehen.

    Es handelt es sich hierbei um Personen, die hauptsächlich an roten Ampeln Autofahrern die Fahrzeugscheiben putzen. Allerdings ist diese Dienstleistung nicht immer von den jeweiligen Fahrern erwünscht oder das Ergebnis, sprich eine saubere Scheibe, mangelhaft. Trotzdem fordern die Scheibenputzer unter Umständen aggressiv oder unter Drohungen einen Lohn für ihre Tätigkeit, teilweise gleicht die Verhaltensweise dem der aggressiven Bettler. Zur Vermeidung von Konflikten sollen an dieser Stelle einige Verhaltenstipps dargestellt werden.

    Grundsätzlich gilt so früh als möglich verbal oder auf andere geeignete Weise dem Scheibenputzer zu verdeutlichen, dass diese Dienstleistung unerwünscht ist. Die Fahrzeugführer sollen sich ruhig und angemessen verhalten.

    Sofern die Scheibenputzer die Straße blockieren oder verhindern, dass der Autofahrer weiterfahren kann, so ist dies in der Regel eine Nötigung und demnach eine Straftat. Auch das reine Anbieten einer Dienstleistung im öffentlichen Straßenverkehr ist bereits eine Ordnungswidrigkeit und nicht erlaubt. Autofahrer werden daher gebeten sich in einem solchen Fall mit der Polizei in Verbindung zu setzen und gegebenenfalls Anzeige zu erstatten.

    Die Frankfurter Polizei überwacht im Rahmen des täglichen Dienstes die einschlägigen Kreuzungen und Plätze. (Alexander Löhr, 069-75582117)

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