Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 090513 - 656 Frankfurt-Eschersheim: Räubertrio nach mehreren Taten gefasst

    Frankfurt (ots) - Seit Anfang Mai hat eine Gruppe von jugendlichen Tätern in mindestens sieben Fällen andere Jugendliche auf der Straße beraubt. Nach intensiver Fahndungs- und Ermittlungsarbeit konnte drei Täter am 11. Mai 2009 festgenommen und dadurch den Jugendlichen in Eschersheim die Angst vor Überfällen genommen werden.

    Rund um die Haltestelle "Am weißen Stein" ereigneten sich seit dem 04. Mai 2009 immer wieder Straßenraubdelikte, bei denen drei Täter agierten. Die Beschreibung der jeweiligen Täter glich sich signifikant, so dass die ermittelnden Beamten von Serientätern ausgehen mussten. Da die Jugendlichen im dortigen Bereich durch die Taten so verunsichert wurden, haben die Beamten intensive Ermittlungen durchgeführt.

    So konnten am 11. Mai 2009 ein 17-jähriger kongolesischer Staatsangehöriger, ein 15-Jähriger und ein 17-Jähriger aus Afghanistan durch Beamte des Kommissariats 14 festgenommen werden. Alle Tatverdächtigen wohnen in Frankfurt und gehen hier teilweise noch zur Schule. Der 17-jährige Afghane ist bereits im Rahmen eines gleichgelagerten Ermittlungsverfahrens im Focus der Ermittler gewesen. Lediglich der 15-jährige Schüler zeigt sich geständig und mit Reue, so dass nur die beiden 17-jährigen Täter in Untersuchungshaft genommen wurden. Die Täter erpressten bzw. raubten ihren Opfern in der Regel Bargeld oder Handys, die im Anschluss zu Geld gemacht wurden.

    Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass die drei Beschuldigten noch für weitere, ähnliche gelagerte Raubstraftaten in Betracht kommen. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurde unter anderem ein MP3-Player sichergestellt, der nicht den genannten sieben Taten zugeordnet werden kann. Daher appelliert die Kriminalpolizei an weitere Opfer dieser Raubserie, die sich bis jetzt noch nicht gemeldet haben, beim Kommissariat 14 der Frankfurter Polizei (Telefon 069-75551408 oder 069-75553110) Anzeige zu erstatten. Die Ermittlungen bezüglich möglicher weiterer Taten dauern an. (Alexander Löhr, 069-75582117)

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