Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 000512 Pressemitteilungen Polizeipräsidium Frankfurt am Main

      Frankfurt (ots) - 000512 - 0589 Oberrad: Bauer machte
brisanten Fund - Zwei 15 kg schwere Phosphorbomben vom
Kampfmittelräumdienst entschärft

    Einen brisanten Fund machte gestern morgen ein Bauer auf seinem Acker in der Gemarkung «Die Wiesen-Länder» in Oberrad.     Er hatte an seinem Traktor eine Egge angehängt und bestellte gerade sein Feld, als er gegen 09.20 Uhr über einen metallenen Gegenstand fuhr.     Als dieser Gegenstand dann plötzlich auch noch zu qualmen anfing, ließ der Mann alles stehen und liegen und verständigte per Notruf die Polizei, die ihrerseits den Kampfmittelräumdienst benachrichtigte. Dessen Mitarbeiter bargen anschließend eine noch intakte englische Phosphorbombe aus dem 2. Weltkrieg.     Nach Einschätzung der Männer wäre die Bombe bei einer weiteren Sauerstoffzufuhr explodiert.     Während des Einsatzes gesellten sich Anwohner hinzu, die auf eine andere «aufgeplatzte leere Bombenhülle» im Bereich der Balduin-/Kochstraße am Rain eines Acker aufmerksam machten, die schon seit Monaten dort liegen würde.     Auch diesen Gegenstand nahm der Kampfmittelräumdienst in Augenschein. Dabei stellte sich heraus, daß es sich um eine baugleiche Bombe wie beim vorherigen Fund handelte, bei der noch Reste von Phosphor vorhanden und der Sprengzünder noch intakt war.     Während der anschließenden Entschärfungsmaßnahmen mußte die Freiwillige Feuerwehr, die in etwa 50 m Entfernung ihre Unterkunft hat, sämtliche Gerätschaften entfernen. (Karlheinz Wagner/-8014)

    000512 - 0590 Hauptbahnhof: Falschgeldverteilerin festgenommen

    Ein Bündel mit 10.000er gefälschten Pesetenscheinen wollte eine Spanierin am vergangenen Mittwoch in einer Reisebank des Frankfurter Hauptbahnhofs einwechseln; wenig später erfolgte ihre Festnahme durch angeforderte BGS-Beamte erfolgte.     Die 40jährige Spanierin legte abends gegen 20.15 Uhr insgesamt 102 Scheine à 10.000 Peseten einer Bankangestellten zum Einwechseln in DM vor. Deren Aufmerksamkeit entging nicht, daß es sich bei den angeblichen Geldscheinen um Fotokopien handelte. Sie verständigte unauffällig die im Hauptbahnhof befindliche Bahnpolizeiwache des Bundesgrenzschutzes, die sofort zwei Beamte entsandte. Ihnen gelang die Festnahme. Bei der durchgeführten körperlichen Durchsuchung fanden die Beamten nochmals 91 derartige Falsifikate. Auch hatte die Dame zuvor offensichtlich am Flughafen Rhein-Main bereits 50.000 Peseten bei einem Bankschalter eingetauscht, ohne daß hier das Falschgeld aufgefallen war. Insgesamt stellt der angehaltene Geldbetrag einen Wert von rund 24.000,-- DM dar. Aufgrund von aufgefundenen weiteren Unterlagen wird nun durch die Ermittler überprüft, ob die 40jährige, die vermutlich Pkw ankaufen wollte, auch noch in Brüssel Falschgeld eingelöst hat. Die Ermittlungen über Interpol laufen zur Zeit. Zu den gegen sie erhobenen strafrechtlichen Vorwürfen macht die Spanierin keine Angaben.     Der Richter am Amtsgericht Frankfurt am Main ordnete nach ihrer polizeilichen Vorführung die Untersuchungshaft an. (Jürgen Linker /-8012).

    Bereitschaftsdienst: Manfred Feist, Telefon: 069/50058820 oder 0177-2146141 (ab 17.00 Uhr)

      

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