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POL-F: 090210 - 0176 Höchst: Abschied vom ehemaligen Arbeitgeber selbst mit rund 222.000 Euro versüßt

    Frankfurt (ots) - Ein mit einem Zeitvertrag angestellter Konsulatsmitarbeiter hat sich nach bisherigen Ermittlungen seinen Abschied zum Ende Januar 2009 mit rund 222.000 Euro selbst versüßt. So hat der ehemalige Mitarbeiter, ein 41-jähriger Marokkaner, während seiner Tätigkeit in der Buchhaltung des Hauses mit mehreren gefälschten Überweisungen auf ein fingiertes Konto insgesamt rund 222.000 Euro erschlichen.

    Auf der Bank, bei der die hohen Geldbeträge eingingen, fielen die Vorgänge auf. Eine entsprechende schriftliche Anfrage zur Überprüfung beim Konsulat hat der Mitarbeiter vermutlich abgefangen.

    Die Gelder hat der mutmaßliche Betrüger zunächst mit kleineren Beträgen von dem Konto bar abgehoben. Als dies offenbar keine Probleme bereitete, trat er zu seinem letzten und größten Coup an. In einer großen Bankfiliale ließ er sich den enormen Betrag von 183.000 Euro in bar auszahlen und verschwand anschließend sofort.

    Bei der Durchsuchung seines alten Arbeitsplatzes konnten weitere vorbereitete Überweisungen in Höhe von 1,38 Millionen Euro festgestellt werden. Diese waren allerdings noch nicht ausgeführt.

    Die internationale Fahndung nach dem flüchtigen Marokkaner ist eingeleitet.

    (André Sturmeit, Telefon 069 - 755 82112)

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