Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 000301 Polizei Frankfurt, Pressestelle, Teil2

    Frankfurt (ots) - Teil 2 000301 - 0263 Praunheim: Bewaffneter Raubüberfall auf Postamt

    Wie bereits telefonisch mitgeteilt, überfielen in den gestrigen Abendstunden drei bislang unbekannte Männer das Postamt an der Ecke Augustenburgstraße/In der Römerstadt in Praunheim und erbeuteten dabei einen größeren Geldbetrag, der in der Höhe jedoch noch nicht abschließend beziffert werden kann.

    Wie die ersten polizeilichen Ermittlungen ergaben, paßten die Täter zwei Angestellte in dem Moment ab, als diese gegen 19.00 Uhr die Büroräume des Postamtes verlassen wollten. Die beiden Geschädigten wurden sofort angegriffen. Den männlichen Mitarbeiter schlugen die Täter mit einer Schußwaffe (vermutlich Pistole) nieder und zerrten ihn dann ins Innere des Postamtes. Seine Kollegin zwangen die Täter, den Tresor zu öffnen, aus dem sie einen vermutlich sechsstelligen Geldbetrag sowie eine unbekannte Anzahl von Telefonkarten raubten. Anschließend wurden die Geschädigten von den Männern mit mitgebrachten Kabelbindern bzw. Klebeband gefesselt. Mit ihrer Beute liefen die Täter, die mit hochgezogenen Rollkragen bzw. Kapuzen vermummt waren, aus dem Postamt und flüchteten auf der Straße in unbekannte Richtung. Ob sie dabei evtl. auch ein Fahrzeug benutzten, ist nicht bekannt.     Nach wenigen Minuten gelang es den Postangestellten sich von den Fesselungen zu befreien und die Polizei zu alarmieren.     Von den Räubern liegt nur eine unzureichende Beschreibung vor. Es ist lediglich bekannt, daß der Haupttäter hochdeutsch mit Akzent sprach und mit einer Schußwaffe (vermutlich Pistole) bewaffnet war.     Der männliche Postangestellte mußte sich wegen der bei dem Überfall erlittenen Kopfverletzung in einem Krankenhaus ärztlich behandeln lassen.

    Sachdienliche Hinweise nimmt das zuständige Fachkommissariat der Frankfurter Polizei unter Tel.: 069/755-5120 oder 755-5050 (KDD) entgegen.(Karlheinz Wagner/-8014)

    000301 - 0264 Griesheim: Bewaffneter Raubüberfall auf Tankstelle

    Bei einem bewaffneten Raubüberfall auf einen 22jährigen Mitarbeiter einer Tankstelle an der Mainzer Landstraße in Griesheim erbeutete in den gestrigen Abendstunden ein bislang unbekannter, bewaffneter und maskierter Täter rund 10.000 DM.

    Laut Anzeige des Geschädigten hatte er gegen 21.10 Uhr das Tankstellengelände verlassen, als er von dem Unbekannten mit einer Schußwaffe bedroht und zur Herausgabe einer Kassette, in der sich das Geld befand, gezwungen wurde.     Nach der Tat flüchtete der Räuber zu Fuß in unbekannte Richtung.

    Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 165cm großen und schlanken Mann gehandelt haben. Er war ganz in schwarz gekleidet (trug u.a. eine dicke Jacke) und hatte eine Schußwaffe (vermutlich Pistole) in der Hand. Sei Gesicht war mit einer schwarzen Sturmhaube vermummt.(Karlheinz Wagner/-8014)

000301 - 0265 Frankfurt - Seckbach: Aufmerksamer Zeuge

    Am 28.02.2000, gegen 12.20 Uhr verständigte ein Zeuge das 6. Polizeirevier von einer ihm verdächtig vorkommenden Situation.     In einem Kleingartengelände am Sausee war ihm ein Pkw aufgefallen, der ziemlich ungeschickt von einer noch recht jugendlich aussehenden Person gefahren wurde. Nachdem der Zeuge auch das Kennzeichen des Autos übermittelt hatte, stellte sich heraus, daß der Wagen, ein Opel Kadett zwischen dem 25.02. und dem 28.02.2000 in Frankfurt, in der Hanauer Landstraße, entwendet worden war.     Der entsendeten Funksteife gelang es noch in der Nähe des Gartengeländes das Fahrzeug anzutreffen und den Fahrer zu ergreifen. Bei ihm handelt es sich um einen16jährigen Frankfurter. Bei seiner ersten Vernehmung räumte er den Diebstahl ein und nannte noch weitere Mittäter. Diese, zwei Frankfurter im Alter von 16 bzw. 17 Jahren, wurden im Laufe des Nachmittags in ihren elterlichen Wohnungen festgenommen. Sie benannten noch einen weiteren Mittäter, einen 14jährigen Frankfurter, der am gestrigen Tage festgenommen werden konnte. Möglicherweise wurden noch weitere Pkw entwendet. Die Ermittlungen dauern an.(Manfred Füllhardt/-8015)

0000301 - 0267 Frankfurt - Sachsenhausen: Toter aufgefunden

    Am 29.02.2000, gegen 13.40 Uhr, teilte ein Zugführer seiner Funkleitzentrale mit, das er im Bereich Südbahnhof, aus Richtung Flughafen kommend, eine leblose Person auf einem Dach gesehen habe.     Zunächst wurde der angegebene Bereich erfolglos durch Revierbeamte abgesucht. Erst der Einsatz eines Hubschraubers führte zum Erfolg. Auf dem Dach eines Containers in der Mörfelder Landstraße stellte die Helikopterbesatzung die gemeldete Person fest. Bereits einen Tag zuvor war ein solcher Hinweis eingegangen. Die durchgeführte Absuche hatte jedoch zu keinem Ergebnis geführt.

    Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Toten um einen 43jährigen Wohnsitzlosen. Er hatte eine vorgefundene Leiter an den Container gestellt und war auf das Dach gestiegen. An seiner Person konnte keine Fremdeinwirkung festgestellt werden. Zur Zeit kann keine Aussage über die Todesart gemacht werden. Im Laufe des Nachmittags erfolgt die Obduktion des Mannes.(Manfred Füllhardt/-8015)

000301 - 0268 Frankfurt - Höchst: Versuchte Tötung

    Am 01.03.2000, gegen 01.35 Uhr, erhielt eine Funkstreife des 17. Polizeirevieres den Auftrag, zu einem Hotel in der Bolongarostraße zu fahren. Eine schwerverletzte Frau habe sich dort hingeschleppt. Beim Eintreffen der Polizei befand sich die Geschädigte 62jährige

    Frau bereits in Behandlung eines Arztes. Sie konnte jedoch noch erklären, daß ihr Freund ihr in dessen Wohnung mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen hätte. Einen von ihr mitgeführten Hammer stellten die Beamten sicher. Anschließend wurde die 62jährige zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.     Eine andere Funkwagenbesatzung suchte die Wohnung des von ihr beschuldigten 54jährigen Freundes auf. Sie trafen ich alkoholisiert an und nahmen ihn vorläufig fest. In der Wohnung konnte ein weiterer Hammer aufgefunden und sichergestellt werden. Hinsichtlich des genauen Geschehensablaufes und des Tatmotives dauern die Ermittlungen noch an.(Manfred Füllhardt/-8015)

Es folgt Teil 3

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