Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 071202 - 1373 Sossenheim: Selbstmordandrohung mit Messer

    Frankfurt (ots) - Am Freitagabend ist ein 35 Jahre alter Mann in der Wohnung seiner getrennt von ihm lebenden Ehefrau in Sossenheim von einem Polizeibeamten des 17. Reviers überwältigt worden. Der Frankfurter hatte zuvor damit gedroht, sich mit einem Messer umzubringen.

    Der 35-Jährige hatte am Abend seine Noch-Ehefrau sowie die beiden minderjährigen Töchter besucht. Im weiteren Verlauf gerieten die Eheleute so heftig in Streit, dass die Frau per Notruf die Polizei um Hilfe rief. Währenddessen lief der Mann in die Küche, holte ein Messer und drohte sich umzubringen. Kurz drauf war eine Polizeistreife am Ort des Geschehens eingetroffen, die von der Ehefrau in die Wohnung eingelassen wurde. Während die Frau sich mit den beiden Kindern im Schlafzimmer in Sicherheit brachte, trafen die Beamten den Mann in Küche an. Er hielt immer noch das Messer an den Hals und wiederholte seine Selbstmordabsichten. Zunächst schienen ihn die Beruhigungsversuche der Beamten nicht zu erreichen. Doch im weiteren Verlauf des Gespräches gelang es einem Polizeioberkommissar mit der ganzen Routine und Professionalität eines fast 60-jährigen Schutzmannes, der Ende Januar 2008 in Pension geht, die Bedrohungslage zu beenden. Er lud den 35-Jährigen zu einem Glas Bier ein. Dabei könne man ja in aller Ruhe die ganze Angelegenheit besprechen. Daraufhin legte der Mann das Messer nieder, und einem anderen Beamten gelang es daraufhin den 35-Jährigen zu überwältigen. Anschließend wurde der Mann zur ärztlichen Behandlung in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht. Als Grund für sein Handeln gab er sowohl berufliche wie private Probleme an. (Karlheinz Wagner/ 069/755-82115)


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