Polizeidirektion Bad Segeberg

POL-SE: Schwerer Verkehrsunfall auf der B 205 zwischen Bad Segeberg und Neumünster

    Bad Segeberg (ots) - Kurz vor Mitternacht wurde der Einsatzleitstelle der Polizei in Bad Segeberg über Notruf 110 ein sehr schwerer Verkehrsunfall auf der B 205 zwischen Neumünster und Wahlstedt in der Gemarkung Groß Kummerfeld gemeldet. Die den Unfall aufnehmenden Beamten fanden an der Unfallstelle einen umgekippten Lkw und drei weitere beschädigte Pkw vor. Im Lkw war ein schwer verletzter Mann eingeklemmt, in einem der drei Pkw fanden die Beamten eine bereits zu diesem Zeitpunkt tödlich verletzte Person vor. Nach bisherigem, vorläufigen Ermittlungsstand hat sich der Verkehrsunfall folgendermaßen zugetragen: Ein 35-jähriger Lkw-Fahrer aus Potsdam befuhr die B 205 in Fahrtrichtung Neumünster. Vermutlich aufgrund von Übermüdung geriet er in der Gemarkung Groß Kummerfeld auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender 23-jähriger Mercedes C-Klasse-Fahrer aus Mecklenburg Vorpommern konnte dem Lkw nicht mehr ausweichen und stieß frontal mit ihm zusammen. Bei dem Zusammenprall geriet der Pkw unter den Lkw und hob diesen an. Der Lkw kippte um und der Fahrer wurde eingeklemmt. Er wurde mit schweren Verletzungen in die Universitätsklinik nach Lübeck eingeliefert. Für den Fahrer des Mercedes kam jede Hilfe zu spät. Er war auf der Stelle tot. Ein in Fahrtrichtung Neumünster fahrender Führer eines Pkw Golf III, der auf die Unfallstelle zukam, versuchte dem umgestürzten Lkw auszuweichen. Der Neumünsteraner verlor dabei aber die Kontrolle über sein Fahrzeug, das sich überschlug. Der 19-jährige und seine beiden 18- und 19-jährigen Mitfahrer wurden dabei leicht verletzt. Der nachfolgende 39-jährige Fahrer eines Nissan Primera konnte sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig stoppen und kollidierte mit dem Lkw. Der ebenfalls aus Neumünster stammende Fahrer blieb dabei jedoch unverletzt. Die Polizeibeamten wurden bei der Verkehrsunfallaufnahme unterstützt von einem Sachverständigen der DEKRA. Die Bundesstraße 205 war während der Unfallaufnahme für über 6 Stunden voll gesperrt und wurde erst gegen halb sieben wieder freigegeben.

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