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POL-SE: Henstedt-Ulzburg - Angebliche Kindesentziehung

    Henstedt-Ulzburg (ots) -

Die angebliche Entführung eines 10-jährigen Jungen hat am Donnerstagnachmittag in Henstedt-Ulzburg und Umgebung zu einer polizeilichen Großfahndung im südlichen Schleswig-Holstein geführt.

Zeugen hatten gegen 13.45 Uhr die Polizei alarmiert, da sie beobachtet hatten, wie der Schüler im Ortsteil "Rhen" aus einem Fahrzeug heraus angesprochen wurde.

Anschließend stieg das Kind in den PKW ein und der Wagen fuhr davon.

Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich bei dem Fahrer und angeblichen "Entführer" um den ehemaligen Partner der Kindsmutter handelte.

Dem 68-jährigen Mann aus Geesthacht war jedoch gerichtlich der Umgang mit dem 10-Jährigen untersagt worden.

Nachdem die Polizei Kontakt zu dem Mann aufgenommen hatte, meldete er sich freiwillig bei der Polizei Hamburg, um dort den Sachverhalt aufzuklären. Im Zuge der Vernehmung erlitt er einen Schwächeanfall und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Den Jungen hatte er zwischenzeitlich in ein Taxi gesetzt, welches den 10-Jährigen gegen 15.50 Uhr wohlbehalten zu Hause ablieferte.

Die Ermittlungen der Krimimalpolizei Norderstedt dauern an.


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