Polizeidirektion Bad Segeberg

POL-SE: Pinneberg: Drogenpräventionswoche

    Pinneberg (ots) - 1.Drogenpräventionswoche an der Berufsschule Pinneberg In der Zeit vom 18. bis zum 22. Februar 2008 führt der Stabsbereich 1.4 - Prävention - der Polizeidirektion Bad Segeberg in Zusammenarbeit mit den Beruflichen Schulen des Kreises Pinneberg mit Beteiligung der Kreisverkehrswacht Pinneberg eine Drogen-Präventionswoche durch.

2.Gemeinsam mit Vertretern des TÜV Nord, der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK), der Kreisverkehrswacht Pinneberg sowie der Polizei werden hier die Altersgruppe der 16- bis 25-jährigen Kraftfahrer im Blickpunkt dieser Veranstaltung stehen. Diese so genannten jungen Fahrer sind leider immer noch überproportional hoch an schweren Verkehrsunfällen im Zusammenhang mit dem Genuss alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel beteiligt. Die Verkehrs-/Präventionslehrer klären die Schülerinnen und Schüler über die Folgen einer alkohol- bzw. drogenbedingten Teilnahme am Straßenverkehr bzw. über die Wirkung und Strafbarkeit der Stoffe auf. Im Unterrichtskonzept ist jeweils eine Unterrichtseinheit von 90 Minuten pro Klasse vorgesehen.

3.Im Rahmen des Unterrichtes sollen die Schülerinnen und Schüler Informationen und Hinweise zu strafrechtlichen sowie finanziellen Konsequenzen, die sich für sie bei der Teilnahme am Straßenverkehr unter Einfluss von Alkohol und Drogen ergeben, erhalten. Daneben werden themenzentrierte Kurzfilme ("Der ultimative Kick"; "Du fehlst" und "Tod einer Unschuldigen") vorgeführt, in denen jeweils die Situation des Täters, der Angehörigen/Freunde sowie des Opfers aufgezeigt werden. Im Anschluss an diese Filme sollen in den Klassen Arbeitsgruppen gebildet werden, in denen die Schülerinnen und Schüler die Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln (Sicht des Fahrers/Täters; Sicht des Opfers; persönliche und rechtliche Konsequenzen) darstellen sollen. Die Vertreter des TÜV Nord geben Einblicke in die Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung (MPU). Ferner stellen sie die sich daraus ergebenden Schwierigkeiten für diejenigen Fahrzeugführer dar, die sich zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis einer solchen Untersuchung unterziehen müssen.

4.Darüber hinaus bietet das reichhaltige Rahmenprogramm den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, mit "Promille-Brillen" die Seh-/Sichtmöglichkeit eines betrunkenen Kraftfahrzeugführers zu simulieren.

5.Zusätzliche Highlights wird das "Fahren" im Fahrsimulator sein oder das Messen der Reaktionszeit in CoRA II. Hier können jeweils Bedingungen dargestellt werden, die der Realität sehr nahe kommen. Die Ergebnisse werden diskutiert und mit Hilfe von Fallbeispielen anschaulich verdeutlicht. Alle Schülerinnen und Schülern haben außerdem die Gelegenheit, sich an der Ausstellung Drogen im Straßenverkehr zu informieren oder einen kostenlosen Sehtest durchzuführen.

6.Die Medienvertreter haben die Möglichkeit am Montag den 18.02.08, in der Zeit von 11.30-12.30 Uhr, nähere Informationen zu dieser Veranstaltung vor Ort zu erlangen.

Jörg Mangelmann


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