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POL-D: Düsseldorfer Polizei im Kampf gegen Taschendiebe und Automarder - Prävention, Präsenz und Intervention - Bilanz der gestrigen Schwerpunktaktion

Düsseldorf (ots) - Düsseldorfer Polizei im Kampf gegen Taschendiebe und Automarder - Prävention, Präsenz und Intervention - Bilanz der gestrigen Schwerpunktaktion

Besonders Taschendiebe und Automarder waren gestern im Visier der rund 120 Beamtinnen und Beamten, die an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet gegen Straftäter vorgingen.

Nach wie vor stellt Düsseldorf mit seinen zahlreichen Einkaufsstraßen und Gaststätten sowie der besonderen Infrastruktur einer Pendler- und Messestadt einen hohen Anreiz für Straftäter dar.

Um hier nachhaltige Erfolge zu erzielen, gingen die jeweiligen Einsatzteams von 14 Uhr bis in die Abendstunden unterschiedlich vor. Auf Prävention setzten die Spezialisten des Kommissariats für Vorbeugung mit ihren gut sichtbaren Infoständen, an denen sie über die Gefahren durch Taschendiebe aufklärten. Gezielt wurden Passanten angesprochen und im Einzelfall auf mögliches Fehlverhalten, wie z.B. offene Handtaschen, hingewiesen. Zudem verteilten Beamte an geparkten Fahrzeugen Anhänger mit dem Motto "Gelegenheit macht Diebe" und dem Appell, keine Wertsachen im Auto zu lassen. Rund 160 Beratungsgespräche wurden durchgeführt und 450 Flyer verteilt.

Mit deutlich sichtbarer Präsenz uniformierter Kräfte in den Haupteinkaufsstraßen war die Polizei ansprechbar für die Bürgerinnen und Bürger und trug so zur Steigerung des subjektiven Sicherheitsgefühls bei. Zugleich sandten die Beamten aber auch ein deutliches Signal in Richtung der Straftäter: "Wir haben Euch im Blick! Düsseldorf ist kein attraktives Pflaster für Diebe!" Zwei Personen mussten die Polizisten Platzverweise erteilen.

Rund um Mehrfamilienhäuser, die Kriminellen möglicherweise als Unterschlupf dienen, fanden während des gesamten Einsatzes immer wieder Fahrzeug- und Personenkontrollen statt. Am Ende zählten die Beamten 510 überprüfte Autos und 28 gefertigte Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

Um Taschendiebe und Automarder auf frischer Tat festnehmen zu können, war eine Vielzahl an Zivilfahndern in den Straßen und auf den Plätzen der Stadt, aber auch in Geschäften und im ÖPNV, unterwegs. Diese konnten flexibel an Verdächtige herangeführt werden und kurzfristige Observationen durchführen, dies war 41-mal der Fall. Die Beamten nahmen zwei Ladendiebe sowie zwei weitere Personen wegen bestehender Haftbefehle fest. Insgesamt wurden 256 Personen überprüft.

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