Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein

FW-LFVSH: Feuerwehren im Land verzeichnen ruhigen Jahreswechsel

    Kiel (ots) - Kiel, den  02.01.2006, Nr. 01

    "Trotz einiger Großbrände blicken die 1.410 Feuerwehren in Schleswig-Holstein auf eine relativ ruhige Silvesternacht zurück", sagt Landesbrandmeister Uwe Eisenschmidt, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Schleswig-Holstein (LFVSH).

    Zu rund 150 (Vorjahr 240) Brandeinsätzen, 90 (116) Technischen Hilfeleistungen (Verkehrunfälle, Personen aus Fahrstuhl befreien) und 40 (134) sonstigen Einsätzen (Sturmschäden beseitigen, Sicherheitswachen) wurden die Feuerwehren in der Silvesternacht gerufen. Zahlreiche Personen zogen sich Verletzungen durch unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern zu.

    Einige der Brände:

    Lübeck: Carport brennt - Feuer drohte Reihenhaus zu erfassen Neumünster: Altkleiderstapel setzte Stromkasten in Brand (vermutlich waren Knallkörper Ursache des Brandes) Niebüll (Nordfriesland): Großbrand Wohnhaus. 117 Personen aus einem angrenzenden Hotel wurden wegen der Rauchentwicklung evakuiert - Drei Personen ins Krankenhaus Barmstedt (Pinneberg): Dachstuhlbrand Wohnhaus Schafflund (Schleswig-Flensburg):  Aus dem Keller der Schule wurden rund 100 Kubikmeter Wasser gepumpt Norderstedt (Segeberg): Auslösung der automatischen Brandmeldeanlage durch Feuerwerkskörper Itzehor (Steinburg): Dachstuhlbrand Wohnhaus Neuwittenbek (Rendsburg-Eckernförde): Vom Schiff auf dem Nord-Ostsee-Kanal wurde eine Leuchtrakete abgefeuert und setzte Schuppen in Brand

    Eisenschmidt zeigt sich erfreut über die positive Einsatzbilanz über Weihnachten und Silvester. Er sehe dies auch als ein Ergebnis der konsequenten und intensiven Aufklärungsaktivitäten der Feuerwehren. Der LFV-Vorsitzende sprach allen Einsatzkräften seinen besonderen Dank aus für die Bereitschaft, in dieser einsatzstärksten Zeit auf das Feiern zu verzichten um im Notfall Hilfe zu leisten.

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