Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein

FW-LFVSH: Sturm- und Gewitterfront über Schleswig-Holstein

    Kiel (ots) - 331 Einsätze für die Feuerwehren

    KIEL. Die gestern Abend über Schleswig-Holstein gezogene Sturm- und Gewitterfront hat für zahlreiche Einsätze für die Feuerwehren in unserem Land gesorgt. Die Rettungsleitstellen meldeten insgesamt 331 Einsätze. Dabei handelte es sich überwiegend um das Beseitigen abgeknickter Bäume und Äste. Zudem mussten Baugerüste gesichert und vollgelaufene Keller leer gepumpt werden. Es kam zudem zu sieben Bränden durch Blitzeinschläge. Menschen wurden jedoch nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt.

    Der größte Einsatz für die Rettungsmannschaften lief in Damp (Kreis Rendsburg-Eckernförde) ab. Dort suchten Feuerwehren, Technisches Hilfswerk, die Marineflieger und die DGzRS zwei Stunden lang nach vermeintlich vermissten Insassen eines roten Schlauchbootes. Wie sich am späten Abend jedoch herausstellte, hatte sich das Boot am Campingplatz Hemmelmark losgerissen. Dabei wurde der Außenbordmotor abgerissen. Das leichte Schlauchboot trieb auf die Ostsee und wurde danach mehrfach von Beobachtern am Ufer gesichtet. Daraufhin lief die großangelegte Suchaktion an.

    Die Einsatzbilanz der Kreise: Kreis Plön: 22 Einsätze, Bäume auf Bahnschienen, dadurch zwei Streckensperrungen. Kiel: 22 Einsätze, 2 x Baum auf Haus, 2 Baustellenabsperrungen auf BAB 215 und B76 gesichert Ostholstein: 33 Einsätze, Wasserrettung und zweimal Bäume auf Schienen. Rendsburg-Eckernförde: 20 Einsätze. Nordfriesland: Zwei Feuer durch Blitzeinschläge, jedoch keine weiteren Sturmeinsätze Schleswig-Flensburg: 3 Einsätze, DGzRS sichert Jolle im Hafen von Schleswig. Dithmarschen, Steinburg, Pinneberg: 78 Einsätze, Bäume auf Autos, abgedeckte Dächer Segelboot auf der Elbe in Notlage Lübeck: 27 Sturmeinsätze . Segeberg, Neumünster, Norderstedt: 73 Einsätze Stormarn: 21 Einsätze. Herzogtum Lauenburg: 23 Einsätze

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