Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein

FW-LFVSH: Heinz Maurus: Jugendfeuerwehrleute sind gute Auszubildende

FW-LFVSH: Heinz Maurus: Jugendfeuerwehrleute sind gute Auszubildende
Ehrung für Hans-Jürgen Bruhn (2.v.lks.)aus den Händen von Staatssekretär Heinz Maurus und Wilfried Vater sowie Landesbrandmeister Detlef Radtke (links).

    Kiel (ots) - Landschlachterei Bruhn aus Niesgrau ausgezeichnet - Hansa-Park investiert in die Ausbildung der Jugendfeuerwehrangehörigen

    Kiel/Sierksdorf. Es war ein Riesen-Event: 4484  Jugendliche aus den 411 Jugendwehren Schleswig-Holsteins kamen am Sonntag zum "3. Aktionstag der Jugendfeuerwehren" im HANSA-PARK Sierksdorf an der Ostsee zusammen. Nicht nur Spiel, Spaß und Action standen dabei im Mittelpunkt: Hans-Jürgen Bruhn, Inhaber der Landschlachterei Bruhn aus Niesgrau, wurde ausgezeichnet, weil er seit Jahren bei der Wahl seiner Auszubildenden besonderen Wert auf die Mitgliedschaft in einer Jugendfeuerwehr legt. Die Auszeichnung des Landesfeuerwehrverbandes "jugendfeuerwehrfreundlicher Ausbildungsbetrieb" wurde ihm vom Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Heinz Maurus überreicht. Und auch die Landes-Jugendfeuerwehr kann sich freuen: Sie erhielt die Zusage von Hansa-Park-Geschäftsführer Andreas Leicht über eine projektbezogene Förderung über vier Jahre von weit über 10.000 Euro für Ausbildungsmaßnahmen.

    Schirmherr Ministerpräsident Peter Harry Carstensen wurde vom Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Heinz Maurus, vertreten. "Wer sich bei der Feuerwehr engagiert, übernimmt Verantwortung für die Gemeinschaft, in der er oder sie lebt. Und diese Menschen bekommen etwas Wertvolles zurück: Das Wissen, anderen helfen zu können und eine gute Ausbildung, die auch jenseits des Feuerwehreinsatzes nützlich ist." Gerade in den Jugendfeuerwehren würden junge Menschen die viel zitierten "Schlüsselqualifikationen", wie Teamfähigkeit, soziale Kompetenz oder technisches Verständnis erwerben. Maurus: "Sie erfahren, dass man als Team mehr schafft, als alleine. Und mit diesem Hintergrund sind sie auch für die Betriebe interessant. Und ein Ausbildungsplatz ist für jeden Jugendlichen entscheidend auf dem Weg zum Erwachsenwerden und zu einem Leben, das sie selbst in die Hand nehmen können."

    Die besondere Auszeichnung für den Betrieb wurde auch im besonderen Rahmen durchgeführt. In den Körben zweier Drehleitern fand die Zeremonie statt - hoch über den Köpfen der knapp 4500 angetretenen Jugendfeuerwehrangehörigen.

    Das seit 4. Generationen geführte Familienunternehmen Bruhn, bildet seit jeher Auszubildende aus. Seit sich im Kreis Schleswig-Flensburg die Jugendfeuerwehren etabliert haben, habe Hans-Jürgen Bruhn bei der Einstellung von Auszubildenden Mitgliedern der Jugendfeuerwehr immer den Vorzug gegeben, schreibt Kreisjugendfeuerwehrwart Claus Jessen in seinem Antrag. Dass Bruhn sowie auch sein Sohn der örtlichen Feuerwehrwehr angehören, ist selbstverständlich. Die Enkelkinder von Hans-Jürgen Bruhn sind in der Jugendfeuerwehr Amt Steinbergkirche gemeldet. Zurzeit ist ein Auszubildender, ehemals Mitglied der JF Amt Steinbergkirche, beschäftigt. Auch Kreisjugendfeuerwehrwart Jessen hat seine Ausbildung bei Hans-Jürgen Bruhn absolviert.

    Im Rahmen eines Frühstücksbrunch erörterte Staatssekretär Maurus mit den Kreisjugendwarten des Landes jugendpolitische Themen. Der stellv. Landesjugendfeuerwehrwart Wilfried Vater und Landes-Jugendreferent Holger Bauer stellten die umfangreiche Lehrgangs- und Projektarbeit des Verbandes vor und wiesen auf die stets angespannte Finanzsituation hin. "Angesichts leerer öffentlicher Kassen wünschen wir uns verlässliche Partner aus der Wirtschaft, die das gestiegene Ausbildungsaufkommen in den Jugendfeuerwehren unterstützen und brauchen dafür Türöffner aus der Politik", formulierte Bauer an die Adresse des Staatssekretärs. Und fand damit schnell Gehör bei Andreas Leicht: "Gerne unterstützen wir das außerordentliche Engagement der Jugendfeuerwehren und werden künftig dauerhaft in die Lehrgangsarbeit investieren. Das soll auch ein Signal für andere Wirtschaftsunternehmen sein, dem nachzufolgen", kündigte der Geschäftsführer an. Der Freizeitpark wird zunächst auf vier Jahre befristet, Seminare zum Thema "Menschenführung" mit weit über 10.000 Euro finanziell unterstützen.


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