Feuerwehr Recklinghausen

FW-RE: Brennender PKW in Garage eines Wohnhauses

FW-RE: Brennender PKW in Garage eines Wohnhauses
Löschangriff über das Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) des Löschzugs Feuer- und Rettungswache.

Recklinghausen (ots) - Am 03. Juli 2016 liefen gegen 07:38 Uhr auf der Kreisleitstelle des Kreises Recklinghausen mehrere Notrufmeldungen ein, dass es in einem Einfamilienhaus auf der Gerhart-Hauptmann-Straße im Recklinghäuser Westviertel zu einer Verpuffung mit anschließender Rauchentwicklung gekommen sei.

Aufgrund dieser Schilderungen der Meldenden wählte der Disponent der Leitstelle das Stichwort "Wohnungsbrand" aus und alarmierte die Löschzüge Feuer- und Rettungswache, Altstadt, Hochlar, den Rettungsdienst mit Notarzt und verständigte die Polizei.

Das ersteintreffende Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) gab noch während der Anfahrt der weiteren Einsatzkräfte eine Rückmeldung ab, dass es in einer Garage innerhalb des Wohnhauses nach einem lautem Knall eine Rauchentwicklung gäbe und sich keine Personen mehr im Gebäude aufhalten würden.

Die Einsatzkräfte des ersteintreffenden Löschzugs Feuer- und Rettungswache gingen mit einem Trupp unter Atemschutz mittels C-Rohr in die Garage vor und leiteten die Brandbekämpfung ein. Zeitgleich wurde der in der Garage befindliche PKW aus der Garage geschoben, um Brandlast aus dem Brandraum zu entfernen und Platz für die Löschmaßnahmen zu schaffen.

Nachdem die Löschmaßnahmen Erfolg gezeigt hatten, wurde eine entsprechende Querlüftung der Garage eingeleitet, um die Rauchgase entsprechend zu vertreiben. Ein weiterer Trupp des Löschzugs Hochlar ging unter Atemschutz vor, um entsprechende Nachlöscharbeiten sowie Kontrollen durchzuführen.

Das Brandgut wurde im weiteren Verlauf des Einsatzes aus der Garage ins Freie verbracht.

Da während des Einsatzes außerhalb eine starker Geruch, ähnlich wie dem Erdgas beigemischten Geruchsstoff, wahrnehmbar war, verständigte der Einsatzleiter den zuständigen Gasversorger. Die Einsatzkräfte sowie der Gasversorger konnten allerdings vor Ort sowie im weiteren Umfeld keinerlei Feststellung auf Gas machen, so dass eine weitere Erkundung eingeleitet wurde. Letzten Endes wurde festgestellt, dass der Geruch offenbar vom Brandgut selbst ausging.

Die Einsatzstelle wurde nach ca. zwei Stunden Einsatzdauer an die Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben. Verletzte gab es keine, zur Höhe des Schadens kann derzeit keine Aussage getroffen werden.

Für die Dauer des Einsatzes wurden die umliegenden Wohngebäude evakuiert.

Während des Einsatzes stellte der Löschzug Altstadt den Grundschutz für das weitere Stadtgebiet sicher.

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