Wiesbaden (KvD) - Polizeipräsidium Westhessen

POL-WI-KvD: Pressemitteilung der PD Wiesbaden vom Sonntag, 06.11.05, 10.00 Uhr

    Wiesbaden (ots) - Serie von Diebstählen an Mercedes-Fahrzeugen

    Wiesbaden, Rheingauviertel Freitag, 4.11.05, gg. 19.45 Uhr

    Zur oben genannten Zeit beobachtete ein Anwohner, daß zwei junge Frauen in der Geisenheimer Straße an einem geparkten Mercedes den Stern abrissen und einsteckten. Der Zeuge konnte die beiden Frauen noch kurze Zeit bis in die nahegelegene Hallgarter Straße verfolgen. Dort verlor er sie aus den Augen. Der Anwohner kehrte daraufhin in seine Wohnung zurück, von wo er die Polizei verständigte. Anschließend mußte er feststellen, daß auch an seinem Fahrzeug der Stern abgerissen und gestohlen worden war. Bei einer Nachsuche durch mehrere Funkstreifen konnten zwar die verdächtigen jungen Frauen nicht mehr angetroffen werden, dafür fanden sich noch mindestens 14 weitere beschädigte Pkw im Viertel verteilt. Der Sachschaden wird auf 600,-EUR geschätzt. Die jungen Frauen bzw. Jugendlichen sollen etwa 15-17 Jahre alt gewesen sein. Beide waren etwa 170-175 cm groß. Die erste Person, die sich am Auto zu schaffen gemacht hatte, trug komplett weiße Kleidung mit einer weißen "Matrosenmütze". Die zweite Jugendliche, die vermutlich etwas weiter entfernt "Schmiere" gestanden hatte, war dunkel gekleidet und hatte schulterlange dunkle Haare. Hinweise auf die jungen Frauen werden erbeten an die Ermittlungsgruppe des 3. Polizeirevieres unter der Tel.Nr. 0611-345-2350 bzw. 345-2340

    Besuch über den Balkon im 5. Obergeschoß

    Wiesbaden, Schiersteiner Straße Freitag, 4.11.05, gg. 23.10 Uhr

    Schnell reagierte ein 38jähriger Wiesbadener, als er am Freitag Abend einen Mann bemerkte, der an die Balkontür der Maisonettewohnung klopfte. Obwohl der Unbekannte sich durch immer heftigeres Klopfen bemerkbar machte, ließ er ihn nicht ein. Er konnte aber beobachten, wie der Mann auf den Balkon der Nachbarwohnung kletterte. Dort muß er dann die Scheibe der Balkontür eingeschlagen haben und in die Wohnung eingedrungen sein. Der Zeuge hörte, daß der Unbekannte kurz danach von innen an der offenbar verschlossenen Wohnungstür der Nachbarin rüttelte. Da er dort nicht hinaus kam, erschien er wieder auf dem Balkon des 38jährigen und schlug dem ebenfalls die Scheibe ein. Jetzt flüchtete der Wohnungsinhaber mit seiner Frau zu einem Nachbarn, von wo aus er die Polizei verständigte. Vorher schloß er den Besucher in seiner Wohnung ein. Der konnte sich zwar mit dem Zweitschlüssel daraus befreien, wurde aber beim Verlassen des Hauses von der verständigten Polizeistreife angehalten und festgenommen. Es stellte sich heraus, daß es sich um einen ebenfalls 38jährigen Wiesbadener aus der Nachbarschaft handelte, der offensichtlich geistig verwirrt war. Da davon ausgegangen werden mußte, daß er in seinem Zustand noch weitere Nachbarn zumindest heftig erschrecken würde, wurde er in der Psychiatrie untergebracht. Wie der Mann auf die Balkone im 5. OG gelangt war, konnte noch nicht geklärt werden.

    Unfall mit 3 Verletzten und hohem Sachschaden

    Wiesbaden, Platter Straße/Kastellstraße Samstag, 5.11.05, gg. 08.25 Uhr

    Ein 37jähriger Wiesbadener befuhr mit seinem BMW die Platter Straße stadtauswärts. Weil ein vor ihm Fahrender nach rechts in die Kastellstraße abbog, habe er gebremst und dabei auf feuchter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er geriet auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit dem BMW einer 70jährigen Wiesbadenerin zusammen, die in Richtung Innenstadt unterwegs war. Diser BMW wurde duch die Wucht des Anstoßes noch gegen einen nachfolgenden Mercedes geschleudert, der von einer 32jährigen Taunussteinerin gesteuert wurde. Diese und der mutmaßliche Unfallverursacher wurden leicht verletzt. Die 70jährige mußte mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Eines der herumschleudernden Fahrzeuge beschädigte noch Begrenzungspoller auf dem Gehweg. An den beiden BMW entstand vermutlich Totalschaden. Ingesamt wird der Sachschaden auf etwa 23.000,-EUR geschätzt. Die Straße mußte während der Unfallaufnahme gesperrt werden.

    Unfall mit Fußgängern - Glück im Unglück

    Wiesbaden, Loreleiring Samstag, 5.11.05, gg. 19.30 Uhr

    Ein 32jähriger Wiesbadener befuhr den Loreleiring in Richtung Dotzheimer Straße, als ihm zwei Fußgänger auffielen, die die Fahrbahn aus Richtung Mittelallee kommend überqueren wollten. Obwohl sie den herannahenden Pkw gesehen haben mußten, sie hielten nach dem Überqueren des linken Fahrstreifens kurz an, gingen beide weiter auf die rechte Fahrspur, die der Autofahrer benutzte. Der Wiesbadener, der noch stark bremste und auswich, erfaßte die 37jährige Frau und deren 73jährigen Begleiter, der mit Krücken unterwegs war, mit der Fahrzeugfront. Beide wurden auf die Motorhaube geladen und fielen von dort zu Boden. Das Auto streifte noch einen geparkten Pkw. Nach ersten Untersuchungen hatten beide Fußgänger Glück im Unglück. Sie erlitten offenbar nur Prellungen und konnten das Krankenhaus noch am Abend verlassen.

    Alkohol im Spiel

    Wiesbaden, Gustav-Stresemann-Ring/Mainzer Straße Sonntag, 6.11.05, gg. 01.00 Uhr

    Die 19jährige Taunussteinerin wartete mit ihrem Fiat an der roten Ampel in der Mainzer Straße. Als sie grünes Licht bekam, fuhr sie los und wurde, nachdem sie etwa ein Viertel der Straße überquert hatte, von einem Fahrzeug gerammt, das ungebremst und bei Rotlicht aus Richtung Hauptbahnhof kommend in die Kreuzung gerast war. Dieser Pkw stieß im Anschluß an den ersten Zusmmenprall noch gegen ein Verkehrszeichen, das auf der dortigen Verkehrsinsel stand. Der Fahrer, wie sich später herausstellte ein 33jähriger Wiesbadener, stieß zurück, um von dem Schild frei zu kommen und flüchtete sofort mit seinem Auto in Richtung Berliner Straße. Um den Schaden und um die leichtverletzte Frau kümmerte er sich nicht. Sein Auto wurde kurz darauf an der Wohnanschrift aufgefunden. Der Fahrer selbst öffnete nach längerem Klingeln die Wohnungstür. Er war stark verwirrt und stand höchstwahrscheinlich erheblich unter Alkoholeinfluß. Er wurde zur Durchführung einer Blutentnahme auf das 1. Revier verbracht und danach wieder entlassen. Seinen Führerschein mußte er abgeben. An den Unfall konnte er sich angeblich nicht erinnern.


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