POL-PPWP: Autofahrer außer Rand und Band - mehrere Streifen im Einsatz

Kaiserslautern (ots) - Völlig außer Rand und Band zeigte sich ein 50-jähriger Autofahrer am Dienstagnachmittag bei einer Verkehrskontrolle im Hilgardring - mehrere Streifen waren erforderlich, um den aus dem Landkreis stammenden Mann und seinen Beifahrer unter Kontrolle zu bringen. Die beiden Männer leisteten bei einer Festnahme erheblichen Widerstand und sorgten dadurch für einen äußerst öffentlichkeitswirksamen Vorfall.

Das Fahrzeug des 50-jährigen wurde gegen 15:45 Uhr im Rahmen einer Verkehrskontrolle angehalten. Dabei ergaben sich bei dem Mann Anzeichen, die auf den Konsum von Betäubungsmitteln hindeuteten. Nachdem ihm die Beamten die Gewahrsamnahme erklärt hatten, sollte er zur Durchführung einer Blutentnahme zur Dienststelle gebracht werden. Dagegen wehrte er sich heftig und schlug um sich. Um ihn zu Boden zu bringen und zu fixieren, mussten die Kräfte den Schlagstock und Pfefferspray einsetzen. Während der Maßnahmen mischte sich der gleichaltrige und ebenfalls aus dem Landkreis stammende Beifahrer ein und musste durch zwischenzeitlich eingetroffene Unterstützungskräfte zunächst abgedrängt werden. Als er sich in aggressiver Haltung vor den Beamten aufbaute und auch diese Situation zu eskalieren drohte, musste ein weiteres Mal Pfefferspray eingesetzt werden. Nachdem auch er wild um sich schlug, wurde er zu Boden gebracht und fixiert - ebenfalls unter dem Einsatz des Schlagstockes.

Während des Einsatzes zogen die beiden Männer durch lautes Schreien die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich. An der Kontrollstelle versammelten sich schätzungsweise 30 Personen auf der Straße und zahlreiche Anwohner beobachteten das Szenario aus ihren Wohnungen. Es waren mehrere Streifenteams der Polizeiinspektionen, der Bereitschaftspolizei und der Diensthundestaffel im Einsatz.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erfolgte die Entlassung der beiden Personen. Gegen 19:30 Uhr meldete sich der 50-jährige Fahrer telefonisch bei der Polizei und sprach gegen einen der eingesetzten Beamten massive Drohungen und Beleidigungen aus.

Auf die beiden Männer kommen mehrere Strafanzeigen zu - unter anderem wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung. Sie sind bereits in der Vergangenheit wegen verschiedener Straftaten erheblich in Erscheinung getreten. Die Ermittlungen dauern an.

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