Polizeidirektion Kaiserslautern

POL-PDKL: Die Polizei warnt vor neuer Masche

Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein (ots) -

Um sein Erbe anzutreten, räumte ein Mann aus der Region das von ihm 
geerbte Haus aus und wollte die noch gut erhaltenen Möbel verkaufen. 
Eine entsprechende Anzeige in einem Internetportal brachte auch den 
erhofften Erfolg. Ein Interessent meldete sich telefonisch und 
bekundete Interesse an einem Schrank. Den gewünschten Kaufpreis 
überbot der Mann um ein Vielfaches. Auch weitere Gegenstände aus dem 
Räumungsverkauf wollte der Anrufer erwerben und bot für weitere Möbel
einen stolzen Betrag. Ein Kaufvertrag kam zustande und wurde von 
beiden Parteien unterzeichnet. Ebenso wurde ein Abholtermin 
vereinbart. Die Möbel wurden jedoch auch eine Woche danach nicht 
abgeholt.
Ein strafrechtlich relevantes Verhalten ist nicht gegeben. Jedoch 
kann der geschlossene Vertrag dem Verkäufer Probleme bereiten. Auch 
wenn der vereinbarte Termin nicht eingehalten wurde, ist der Kontrakt
rechtsgültig. Der Besitzer möchte gerne die Gegenstände loswerden. 
Sollte er einen anderen Käufer finden, der die Möbel auch tatsächlich
abholt, könnte sich der Vertragspartner melden und eine 
Schadensersatzleistung verlangen.
Daher ist Vorsicht geboten, wenn ein vorgeschlagener Kaufpreis um ein
vielfaches ohne erkennbaren Grund überboten wird. 

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