Feuerwehr Plettenberg

FW-PL: Feuermelder, Gewässerverunreinigung, Verdächtige Rauchentwicklung und Verkehrsunfall

Foto Fw.Plettenberg

Plettenberg (ots) - Alarm für haupt- und ehrenamtliche Kräfte am gestrigen Samstagmorgen kurz nach 09:00 Uhr. Zur Auslösung einer automatischen Feuermeldung in einem Industriebetrieb in Plettenberg Kückelheim wurde neben der Hauptwache der Zweite Zug, bestehend aus den Löschgruppen Holthausen und Oestertal alarmiert. Da sich ein Teil der Holthauser Feuerwehr beim Kreisleistungsnachweis in Lüdenscheid befand, wurde zur Unterstützung die Löschgruppe Stadtmitte nachalarmiert. Vor Ort angekommen konnten die Einsatzkräfte kein Schadenfeuer feststellen. Ein Rauchmelder hatte ohne erkennbaren Grund ausgelöst. So konnten die knapp 20 alarmierten Kräfte der Feuerwehr unverrichteter Dinge wieder in ihre Standorte einrücken.

Bereits eine dreiviertel Stunde später mussten die hauptberuflichen Kräfte erneut ausrücken. Passanten hatten eine Schaumbildung auf der Lenne im Bereich Böddinghausen entdeckt und die Feuerwehr verständigt. Diese ließ untere Wasserbehörde und Ruhrverband verstän-digen. Um auszuschließen, dass es sich um eine chemische Substanz handelt, wurden Wasserproben entnommen und auf PH-Wert und Sauerstoffgehalt untersucht. Alle Werte befanden sich jedoch im Normbereich. Vermutlich handelte es sich um eine Schaumbildung in Verbindung mit dem im Lennegewässer zu dieser Jahreszeit erhöhten Vorkommen von Blütenstaub.

Gegen 21:30 Uhr dann eine erneute Feuermeldung für die hauptberufliche Wache am Wall. Mehrere Anrufer hatten der Feuerwehrleitstelle Feuerschein und eine starke Rauchentwicklung unterhalb des Ortsteils Köbbinghausen gemeldet. Dieses bestätigte sich laut Feuerwehr den Einsatzkräften bereits auf der Anfahrt in Richtung des gemeldeten Bereiches. Vor Ort angekommen stellte sich die Lage jedoch weniger dramatisch dar. Anwohner hatten dort auf einer Freifläche unterhalb von Köbbinghausen Holzreste und Abraum in größerer Dimension entzündet. Da das Feuer in keiner Weise genehmigt war, musste das Feuer von den Anwohnern auf Weisung von Polizei und Feuerwehr wieder gelöscht werden.

In den frühen Morgenstunden des heutigen Sonntages um 04:39 Uhr wurden die hauptberuflichen Kräfte zu einem Verkehrsunfall in den Ortsteil Mühlhoff alarmiert. Ein Autofahrer hatte auf der L561 die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, war dabei in einen Graben gefahren und wurde anschließend auf die Straße zurück katapultiert. Dabei wurde das Fahrzeug so stark beschädigt, dass sich große Mengen Motoröl über die gesamte Fahrbahn verteilten. Der Fahrer konnte seinem Fahrzeug zum Glück unverletzt entsteigen. Die Feuerwehr muss-te das Motoröl abbinden. Die Einsatzstelle wurde hierzu umfangreich auch mit Unterstützung der Drehleiter ausgeleuchtet. Während der Aufräumarbeiten war die Landstraße für knapp eine Stunde voll gesperrt.

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Thomas Gritschke
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