FW-Stolberg: Brand einer Lagerhalle mit Kfz-Werkstatt in voller Ausdehnung / Feuerschein in einer Fabrikhalle

FW-Stolberg: Brand einer Lagerhalle mit Kfz-Werkstatt in voller Ausdehnung / Feuerschein in einer Fabrikhalle
Großbrand einer Lagerhalle mit Kfz-Werkstatt

Stolberg (ots) - Gesamtwehralarm musste die Feuerwehr der Kupferstadt Stolberg am Samstagabend wegen eines Großbrandes und einem weiteren parallel gemeldeten Brandeinsatz auslösen. Gegen 19.10 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Feuer- und Rettungswache per Notruf "brennendes Öl in einem Gebäude" in der Steinbachstraße im Ortsteil Atsch gemeldet. Aufgrund der Meldung wurden sofort der 1. und 2. Löschzug (Feuerwache, Löschgruppen Atsch, Büsbach, Donnerberg, Mitte und Münsterbusch) alarmiert. Nach wenigen Minuten trafen bereits die Kräfte der Hauptwache in der Steinbachstraße ein und fanden eine in voller Ausdehnung brennende Kfz-Werkstatt vor. Noch während der Anfahrt ging ein weiterer Notruf ein, in dem von einer brennenden Firmenhalle berichtet wurde. Es erfolgte sofort eine Alarmstufenerhöhung auf "Feuer 3" und der 4. Löschzug (Löschgruppen Mausbach, Vicht und Zweifall) sowie der Abrollbehälter Schlauch und die Löschgruppe Gressenich wurden nachalarmiert. Vor Ort wurde sofort ein Außenangriff mit einem B-Rohr und einem C-Rohr über die Drehleiter vorgenommen. Parallel dazu wurde eine Wasserversorgung aufgebaut. Die nachrückenden Feuerwehr-Einheiten unterstützten die Löschmaßnahmen und nahmen weitere drei B-Rohre unter Atemschutz vor. Mit dem Abrollbehälter Schlauch wurde eine weitere leistungsstarke Wasserversorgung von der Würselener Straße aus aufgebaut. Rund ein Kilometer Schlauchmaterial wurde insgesamt benötigt. Verletzt wurde niemand. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde vom Einsatzleiter Andreas Dovern, Amtsleiter des Amtes 37 - Brandschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz, die Komponente "Ü-Messen 1" nach dem Feuerschutzkonzept der Städteregion Aachen angefordert. Diese beinhaltet Messfahrzeuge aus Monschau und Simmerath sowie den Fachberater "Chemie". Gleichzeitig wurden in dem Bereich um die Einsatzstelle Lautsprecherdurchsagen durchgeführt. An drei Messpunkten wurden Untersuchungen vorgenommen. Die Messungen ergaben keine Schadstoffe in der Luft und somit wurde für die Anwohner Entwarnung gegeben. Da die eingesetzten Feuerwehrleute nur unter Atemschutz vorgehen konnten, wurde ebenfalls der Gerätewagen Atemschutz der StädteRegion angefordert. Von der Feuerwehr Eschweiler wurde eine Betreuungseinheit zur Versorgung und Verpflegung der vor Ort tätigen Kräfte entsandt. Die Einsatzstelle wurde in vier Einsatzabschnitte aufgeteilt: Brandbekämpfung Steinbachstraße, Brandbekämpfung Haldenstraße, Wasserversorgung und Messen/Warnen. Durch die massiven und sehr umfangreichen Löschmaßnahmen und dem Einsatz von Schaummittel konnten die Flammen zügig unter Kontrolle gebracht werden. Den Grundschutz für das Stadtgebiet stellte der 3. Löschzug mit den Löschgruppen Breinig, Dorff und Venwegen) und das Hilfeleistungslöschfahrzeug aus Gressenich von der Feuerwache aus sicher. Die Löschgruppen Schevenhütte und Werth besetzten alarmbereit ihre Gerätehauser. Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und Kreisbrandmeister Bernd Hollands befanden sich ebenfalls vor Ort und machten sich ein Bild über das Brandgeschehen und die Maßnahmen der Feuerwehr. Nach Beendigung der Nachlöscharbeiten und der Brandwache rückten die letzten Kräfte Sonntagmittag gegen 12 Uhr ein. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben.

Noch während der laufenden Löschmaßnahmen erreichte die Einsatzzentrale gegen 20.11 Uhr ein Notruf von der Langerweher Straße in Schevenhütte. Gemeldet wurde ein Feuerschein in einer Fabrikhalle. Zu diesem Einsatz rückte der 5. Löschzug (Löschgruppen Gressenich, Schevenhütte und Werth) aus. Bei der ersten Erkundung wurde eine brennende Propangasflasche vorgefunden, deren Flammen auf einen Wohncontainer übergriffen. Ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr kühlte die Gasflasche und löschten den Brand. Nachdem die Flammen niedergeschlagen waren, wurde die Gasflasche zur weiteren Kühlung in den Wehebach gestellt. Verletzt wurde niemand. Der Einsatz wurde gegen 20.45 Uhr beendet.

Sehr einsatzreich war der gesamte Samstag. Neben zahlreichen Einsätzen des Rettungsdienstes mussten von der Feuerwehr mehrere Einsätze abgearbeitet werden. Um 14.01 Uhr löste ein privater Rauchmelder in Breinig in der Stockemer Straße aus. Die Feuerwache und die Löschgruppe Breinig stellten vor Ort den Grund der Auslösung, Rauchentwicklung durch einen Toaster, fest. Im direkten Anschluss ging es in die Schillerstraße im Stadtteil Werth zu einer Ölspur. Der Bereitschaftsdienst der Feuerwehr wurde um 16.38 Uhr in Münsterbusch tätig und um 17.25 Uhr löste eine Brandmeldeanlage in einem Gewerbebetrieb an der Cockerillstraße aus.

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