POL-RT: Angebliche Rauchmelderkontrolleure unterwegs?;Giftköder ausgelegt; Verkehrsunfälle; 21-Jähriger beraubt

Reutlingen (ots) - Landkreise Reutlingen, Esslingen und Tübingen: Angebliche Rauchmelderkontrolleure unterwegs?

Derzeit kursieren bundesweit offenbar in sozialen Netzwerken, über SMS oder Whats-App verbreitete Nachrichten, wonach angeblich verdächtige Personen bei der Bevölkerung klingeln, sich als Feuerwehrleute ausgeben und behaupten, die Rauchmelder im Gebäude überprüfen zu müssen. Bei der Polizei gingen ebenfalls mehrere Anrufe von besorgten Bürgern ein, die vom Hörensagen über derartige Vorfälle berichteten. Anzeigen über tatsächliche, derartige Vorfälle oder in diesem Zusammenhang verübte Straftaten liegen hingegen nach derzeitigem Stand im hiesigen Zuständigkeitsbereich nicht vor. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass potenzielle Diebe oder Betrüger mit dieser Masche Zutritt in Gebäude und Wohnungen verschaffen wollen. Die Polizei weist daher darauf hin, dass die Feuerwehr und auch keine Behörden derartige Kontrollen bei Privatpersonen durchführen, und rät dringend, keine Fremden, die mit diesem Vorwand vorsprechen, ins Haus zu lassen. Stattdessen sollte im konkreten Fall unverzüglich die Polizei alarmiert werden. Falls Unternehmen von der jeweiligen Hausverwaltung eines Mietshauses über einen Wartungsvertrag mit der Überprüfung der Funktionsfähigkeit vorhandener Rauchmelder beauftragt wurden, haben die Mitarbeiter sicher Verständnis dafür, wenn die Bewohner dies durch einen Rückruf bei der Hausverwaltung zunächst überprüfen, um sicher zu gehen, dass alles seine Richtigkeit hat. (ak)

Neuhausen/Filder (ES): Giftköder ausgelegt

Zeugen und Hinweise zum Fund von vergifteten Hackfleisch oder Mett-Bällchen sucht der Polizeiposten Neuhausen. Ein noch Unbekannter hat diese Fleischbällchen in der Panoramastraße im Bereich einer Freifläche an einem Laternenmast ausgelegt. Eine Hundehalterin bemerkte beim Ausführen ihres Hundes am Sonntagmorgen, gegen 8.30 Uhr, dass dieser etwas gefressen hatte. Nachdem sie weitere dieser Fleischbällchen dort fand, schwante ihr sofort Böses. Sie brachte ihren Mischlingsrüden sofort zum Tierarzt. Dort wurde festgestellt, dass diese Fleischbällchen mit Rattengift kontaminiert waren. Durch die sofortige tierärztliche Behandlung ist der Mischlingsrüde wieder wohlauf. Zwischenzeitlich meldete sich eine weitere Hundehalterin, deren beide Hunde auch diese Fleischbällchen gefressen haben. Die vergifteten Köder wurden entfernt und sichergestellt. Der Polizeiposten bittet nun um Hinweise und sucht unter der Telefonnummer 07158/95160 nach Zeugen die im Bereich der Panoramastraße verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. In diesem Zusammenhang weist die Polizei erneut daraufhin, Hundealter ihre Tiere anzuleinen und darauf zu achten wenn diese etwas vom Boden aufnehmen oder fressen. Des Weiteren wird gebeten, verdächtige Funde sofort der Polizei zu melden. (cw)

Ostfildern (ES): Gegen geparkten Pkw gefahren

Am Montagmorgen ist es kurz vor 8.30 Uhr im Scharnhauser Park zu einem heftigen Verkehrsunfall gekommen, nachdem eine Autofahrerin kurz zuvor vermutlich einen Kreislaufzusammenbruch erlitten hatte. Der 48-jährigen Opellenkerin wurde es ihren Angaben nach schwarz vor Augen, als sie mit ihrem Pkw aus dem Kreisverkehr in die Gerhard-Koch-Straße fuhr. Ihr Fahrzeug überquerte die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen einen geparkten Ford. Mit einem Rettungswagen wurde die Fahrerin in ein nahegelegenes Krankenhaus gefahren. Es entstand ein Schaden in Höhe von mehreren Tausend Euro. (ms)

Altbach (ES): Unfall mit Rettungswagen

Am Montagmittag ist es in Altbach zu einem Verkehrsunfall zwischen einem abbiegenden Pkw und einem Rettungswagen auf einer Einsatzfahrt gekommen. Zwei Beifahrerinnen erlitten leichte Verletzungen. Ein 65-jähriger Opel Corsalenker befuhr kurz nach 13.30 Uhr die Esslinger Straße in Richtung Ortsmitte. Beim Linksabbiegen in die Lenaustraße kam es zur Kollision mit einem Rettungswagen, der mit Sondersignalen in dieselbe Richtung unterwegs war und in diesem Moment den Pkw überholen wollte. Der Rettungswagen, der von einem 19-Jährigen gelenkt wurde, prallte mit der rechten Vorderseite gegen die Fahrertür des Opels. In beiden Fahrzeugen wurden die Beifahrerinnen im Alter von 63 und 23 Jahren leicht verletzt. Der Schaden an den Fahrzeugen wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. In dem Rettungswagen befand sich kein Patient, er war auf der Fahrt zu einem Einsatzort. (ms)

Kusterdingen (TÜ): Bei Rot über die Ampel - Kind angefahren (Zeugenaufruf)

Von der tiefstehenden Sonne geblendet, hat am Montagmittag eine 53-jährige Gomaringerin die rote Ampel eines Fußgängerweges übersehen und ein sechsjähriges Mädchen angefahren. Die Gomaringerin war mit ihrem Nissan Note auf der Hauptstraße im Ortsteil Wankheim in Richtung Gomaringen unterwegs. Aufgrund der starken Sonneneinstrahlung erkannte sie die rote Ampel zwischen den Einmündungen Obere Straße und Heerstraße zu spät. Den bisherigen Ermittlungen der Verkehrspolizei zufolge war in diesem Moment das kleine Mädchen bereits bei Grün auf die Fahrbahn gelaufen. Der Nissan erfasste das Mädchen mit dem Kotflügel und dem Spiegel, wodurch das Kind auf die Fahrbahn geworfen und hierbei schwer verletzt wurde. Die Nissanfahrerin hielt sofort an, kümmerte sich um das Mädchen und brachte es nach Hause. Von hier aus wurden dann Polizei und Rettungsdienst informiert. Ein Rettungswagen brachte das Kind anschließend ins Krankenhaus. Die Verkehrspolizei sucht nach Zeugen zu diesem Unfall. Insbesondere sucht sie nach einem älteren Herrn als Zeugen, der mit seinem Auto hinter dem Nissan in Richtung Gomaringen gefahren ist. Dieser hielt nach dem Unfall an und erkundigte sich nach dem Befinden des Kindes. Da sich die Nissanfahrerin bereits um das Kind kümmerte, fuhr der Mann dann weiter, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Verkehrspolizei Tübingen, Telefon: 07071/972-8510. (cw)

Rottenburg (TÜ): 21-Jähriger überfallen und beraubt

Ein 21-Jähriger ist am Samstagabend in der Friedrich-Ebert-Straße Opfer eines Raubüberfalls geworden. Der junge Mann aus Gammertingen war zusammen mit Freunden auf dem Weg nach Herrenberg. Als er auf der Fahrt kurz nach 20 Uhr austreten musste, hielt die Fahrerin im Bereich des Rottenburger Wohngebiets Kreuzerfeld an. Der 21-Jährige ging zu Fuß zu einem freien Gelände auf Höhe eines Kinderspielplatzes und wurde dort von zwei Männern angesprochen und zum Eingangsbereich des in der Nähe befindlichen Kindergartens gedrängt. Hier forderten die Angreifer unter Drohungen mit Messern die Herausgabe seines mitgeführten Bargeldes. Um der Drohung Nachdruck zu verleihen, verletzte ihn einer der Täter mit dem Messer am rechten Oberschenkel und an der Hüfte. Daraufhin zog der 21-Jährige seine Geldbörse aus der Hosentasche, aus der sie das Geld in Höhe von ca. 300 bis 400 Euro entnahmen. Anschließend ergriffen beide die Flucht. Der 21-Jährige wurde hierbei so schwer am Bein verletzt, dass er stationär in der Klinik aufgenommen werden musste. Beide Täter waren etwa 18-23 Jahre alt. Einer der Beiden soll etwa 175 cm groß und schlank gewesen sein. Er hatte kurze blonde Haare, einen Backen/Kinnbart, trug eine olivgrüne Jacke mit Kapuze und sprach hochdeutsch. Der zweite Täter war ca. 185-190 cm groß und schlank. Er hatte kurze dunkle Haare, einen 3-Tage-Bart, orientalisches Aussehen, sprach deutsch mit ausländischem Akzent, trug eine Brille und war mit einer dunkelblauen Kapuzenjacke und blauen Jeans bekleidet. Die Kriminalpolizei prüft gegenwärtig, ob ein Tatzusammenhang zu einem versuchten Raubüberfall mit ähnlicher Vorgehensweise Mitte November 2015 in der Schadenweilerstraße besteht.

Sachdienliche Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Tübingen, Tel. 07071/972-8660, entgegen. (jh)

Rückfragen bitte an:

Michael Schaal (ms), Tel. 07121/942-1104

Christian Wörner (cw), Tel. 07121/942-1105

Josef Hönes, (jh), Tel. 07121/942-1102

Andrea Kopp (ak), Tel. 07121/942-1101

Polizeipräsidium Reutlingen
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