Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-BM: Bedburg Jagdwilderei

    Erftkreis (ots) - Wegen des Verdachts der Jagdwilderei ermittelt das Kriminalkommissariat 11 der Erftkreispolizei derzeit gegen Unbekannt. Am 24.11.2002 erlegte ein bisher unbekannter Schütze in einem Jagdrevier des Nordkreises ein Rehkitz. Nach der Tat wurde der Wilderer von einem Zeugen beobachtet und flüchtete.

  Am Sonntagmorgen hatte sich ein Spaziergänger in einem Feld- und Waldgelände nördlich der Ortslage Hohenholz aufgehalten; das betreffende Gebiet wird westlich vom Tagebaurand Garzweiler begrenzt. Gegen 10 Uhr wurde der Spaziergänger auf das tote Rehkitz aufmerksam. An der Fundstelle hatte er zuvor eine männliche Person mit einem schäferhundgroßen Hund beobachtet, die bei Erkennen des Spaziergängers flüchtete. Der zuständige Revierförster wurde durch den Spaziergänger informiert, ohne dass dessen Personalien festgehalten wurden. Der Spaziergänger wird daher gebeten, sich als Zeuge mit dem Kriminalkommissariat 11, Tel. 02233 / 52-0, in Verbindung zu setzen.

  Den Ermittlungen des Försters zufolge wurde das Tier erst unmittelbar vor der Auffindung erschossen; zum Zeitpunkt der Untersuchung wies es noch Körpertemperatur auf. Das Reh erhielt offensichtlich einen Streifschuss im Hinterlaufbereich und wurde anschließend mit einem Fangschuss erlegt. Die erste Schussabgabe dürfte von einem Kiesweg entlang des Tagebaurandes Garzweiler erfolgt sein.

  Im Rahmen der Ermittlungen berichten mehrere Revierpächter, dass sich in den letzten Wochen der Rehbestand des Jagdgebiets "Rübenbusch" reduziert habe; auch wurden vermehrt erschossene Hasen aufgefunden. Das Gesamtrevier erstreckt sich südlich der Ortschaft Kaster in Richtung Weiler Hohenholz, nördlich bis zur Kreisgrenze Neuss, westlich bis zur A 61 und östlich bis zum Tagebaurand Frimmersdorf.

  Die Polizei fragt daher, wo in den zurückliegenden Wochen vermehrt Rehwild und / oder Niederwild zum Kauf angeboten wurde?

  Hinweise erbittet das Kriminalkommissariat 11, Tel. 02233 / 52-0.

ots-Originaltext: Polizeipressestelle Bergheim

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