Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-BM: Erftkreis Unfallentwicklung Januar bis Oktober 2002

    Erftkreis (ots) - In den ersten zehn Monaten des Jahres 2002 hat die Polizei des Erftkreises 8 688 Verkehrsunfälle (VU) aufgenommen. Das sind 168 Unfälle weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

  Gegenüber dem Jahr 2001 hat sich die Zahl der Verkehrstoten leider mehr als verdoppelt. Während bis zum Oktober des Vorjahres sieben Menschen tödlich verunglückten, starben in diesem Jahr bereits 15 Menschen auf den Straßen des Erftkreises an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Bei nahezu der Hälfte dieser Unfälle war überhöhte Geschwindigkeit, bei jedem dritten tödlichen Unfall Alkolgenuss, unfallursächlich. In einem Fall stand der Verursacher des tödlichen VU unter Drogen.

  Die Polizei betrachtet die Entwicklung mit Sorge. Zur Bekämpfung dieser Hauptunfallursachen wird die Polizei des Erftkreises in den nächsten Wochen eine Großkontrolle durchführen. Dabei gilt die besondere Aufmerksamkeit der Gruppe der jungen Autofahrer. Junge Fahrer verunglücken überdurchschnittlich häufig aufgrund zu schnellen und risikoreichen Autofahrens.

  Mit der höchsten Geschwindigkeitsüberschreitung wurde im Oktober ein Pkw-Fahrer (42) auf der Bundesstraße 55 in Frechen gemessen. Anstatt der erlaubten 70 km/h war der Mann 139 km/h schnell.

  In den zurückliegenden zehn Monaten hat die Polizei von Fahrzeugführern 930 Blut- und Atemalkoholproben zur Beweissicherung entnehmen lassen müssen; davon 189 nach Verkehrsunfällen. In 82 Fällen stand der Fahrzeugführer unter Drogeneinfluß. Die Blutprobe mit dem höchsten Wert war im Oktober einem 37-jährigen Autofahrer in Pulheim entnommen worden. Das Ergebnis: 3,54 Promille.

  Mit 232 Schwerverletzten sind bis Oktober 2002 acht Schwerverletzte mehr zu beklagen als in 2001. Der insgesamt ungünstige Jahrestrend, den eine Häufung von Glatteisunfällen zu Jahresbeginn begründet, schwächt sich erfreulicherweise zum Jahresende hin weiter ab. Die Zahl der Leichtverletzten sank in den ersten zehn Monaten 2002 deutlich gegenüber dem Vorjahr von 1 377 auf 1 298.

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