Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-BM: Erftkreis 539 Verkehrsverstöße - Kreisweite Kontrollen zum Beginn des Schuljahres

    Erftkreis (ots) - Die Kreispolizeibehörde Bergheim hat in den ersten zwei Wochen seit Schulbeginn intensive Verkehrskontrollen vor Schulen und auf Schulwegen durchgeführt. Ziel der Maßnahmen war, so der Verkehrsdezernent der Kreispolizeibehörde Bergheim, Karl Teichmann, alle Verkehrsteilnehmer mit dem Beginn des neuen Schuljahres auf die besonderen Gefahren aufmerksam zu machen, denen Schulkinder und im Besonderen die Schulanfängerinnen und Schulanfänger ausgesetzt sind. So haben die Polizeibeamtinnen und –beamten der Erftkreispolizei in der Zeit vom 02.09.02 bis 13.09.02 im Bereich von Schulen insgesamt 71Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. 1706 Fahrzeuge wurden überprüft. 395 Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer fuhren zu schnell. 364 von ihnen kamen wegen geringfügiger Überschreitung der Geschwindigkeit mit einer Verwarnung davon. In 31 Fällen musste eine Ordnungswidrigkeitenanzeige vorgelegt werden. Spitzenreiter war ein Autofahrer, der bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h mehr als doppelt so schnell war: 67 km/h. Häufig achten Autofahrer nicht auf den Vorrang von Fußgängern an Fußgängerüberwegen. Dort müssen Autofahrer anhalten, wenn ein Fußgänger den Überweg erkennbar überschreiten möchte. Bei 107 Kontrollen an Fußgängerüberwegen im Bereich von Schulen stellten die Beamten 21 Verstöße fest. Die Betroffenen müssen mit einer Anzeige, 50 Euro Bußgeld und 4 Punkten in Flensburg rechnen. Auf die Anschnallpflicht legte die Polizei des Erftkreises ebenfalls besonderes Augenmerk. Bei insgesamt 134 Kontrollen an Schulwegen überprüfte die Polizei, ob alle Fahrzeuginsassen angeschnallt waren. 120 Personen hatten den Sicherheitsgurt nicht angelegt, unter ihnen 21 Kinder! Erschreckend für die Polizei, dass auch heute noch Kinder unangeschnallt im Auto transportiert werden. Die Polizei warnt davor, Kinder mit aufgeschnalltem Schulranzen in Rückhalteeinrichtungen zu transportieren. Dadurch erhöht sich das Verletzungsrisiko im Falle eines Unfalls erheblich. Auch sollten die Eltern auf den festen Sitz der Sicherheitsgurte achten. Die Polizei des Erftkreises widmete sich mit Schulbeginn auch den Schulbussen, die viele Schülerinnen und Schüler zur Schule bringen. Das Ergebnis fiel positiv aus: Von 39 überprüften Schulbussen musste lediglich ein Bus wegen eines technischen Mangels beanstandet werden. In zwei Fällen wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. Bei Schulbuskontrollen im Juli dieses Jahres wiesen noch 9 Busse Mängel auf. Die Polizei war aber nicht nur im repressiven Bereich tätig. Die Bezirksbeamten der Polizeiinspektionen und die Verkehrssicherheitsberater des Kommissariats Vorbeugung haben mit 45 Schulklassen des ersten Schuljahres den Schulweg „trainiert". Die Polizeibeamtinnen und –beamten sind mit den Kindern die Schulwege abgegangen, haben das richtige und sichere Überqueren der Straße und das richtige Verhalten an Fußgängerüberwegen und Fußwegen geübt. Insgesamt ist die Erftkreispolizei mit den Ergebnissen der Kontrollen zufrieden, denn Autofahrerinnen und –fahrer verhalten sich im Vergleich mit Kontrollen an anderen Orten in der Nähe von Schulen und Schulwegen deutlich umsichtiger.

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