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POL-REK: Wer kennt die flüchtigen Einbrecher? - Bergheim

Bergheim (ots) - Aufmerksame Anwohner verhielten sich vorbildlich und verständigten die Polizei, als sie zwei Einbrecher aus einem Wohnhaus flüchten sahen.

Die unbekannten Täter verließen am Montagmorgen (21. November) gegen 10.30 Uhr den Garten des Wohnhauses am Lombardring. Sie hatten das Gitter eines Kellerschachtes gelöst und das Kellerfenster aufgehebelt, durch das sie in das Haus eingedrungen waren. Als das Duo das Erdgeschoss betrat, löste der akustische Einbruchsalarm aus. Anwohner hörten den Alarm und beobachteten, wie die Täter ohne Beute in Richtung des Spielplatzes an der Erft flüchteten. Eine sofort eingeleitete polizeiliche Fahndung verlief negativ. Am Montag wurden weitere Einbrüche in Häuser an den Straßen Ringstraße, Zur Alten Glashütte und Friedrichstraße angezeigt. Es wird nicht ausgeschlossen, dass diese Einbrüche durch die selben Täter begangen wurden.

Beide Einbrecher sind 175 Zentimeter groß und um die 35 Jahre alt. Einer hatte dunkelblonde, kurze Haare und trug eine helle Baseballkappe, eine blaue Jeans und eine dunkle Jacke. Der zweite hat eine schmalere Figur und war mit einem Schal und einer blauen Jeans bekleidet.

Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 31 unter der Telefonnummer 02233/520 zu melden.

Tipps zum Schutz vor Wohnungseinbruch

Sichern Sie Ihre Fenster und Terrassentüren gegen das herkömmliche Aufhebeln (über 90 % aller Fälle!!!) zusätzlich durch geprüfte Schlösser oder andere Verriegelungen, zum Beispiel mit Pilzkopfbeschlag. Das Nachrüsten richtet sich nach der DIN 18104, und sollte nur mit Produkten erfolgen, die nach DIN oder VdS geprüft sind. Listen dieser Produkte können bei der Kriminalpolizeilichen Beratung angefordert werden. Wichtig hierbei ist auch die Montage. Ein gutes Schloss ist nur dann ein gutes Schloss, wenn es auch ausreichend fest am Element befestigt ist.

Schließen Sie beim Verlassen des Hauses oder der Wohnung immer Fenster und Türen ab.

Auch nachts, wenn man zu Hause ist, sollten alle Fenster geschlossen, die Rollläden heruntergelassen und die Haustür abgeschlossen werden.

Nehmen Sie Einfluss auf den Entschluss des Täters. Erwecken Sie den Eindruck, dass Ihr Haus bewohnt ist, auch wenn Sie nicht zu Hause sind. Setzen Sie Schaltuhren zwischen Steckdose und Lampen oder auch zwischen Steckdose und Radio oder Fernseher.

Beobachten Sie ihr Wohnumfeld und sprechen Sie Fremde mit den Worten: "Kann ich Ihnen helfen" an, oder zeigen Sie sich dem Fremden und beobachten ihn. Der Täter fühlt sich entdeckt und verlässt die Örtlichkeit.

Verständigen Sie bei verdächtigen Beobachtungen immer die Polizei.

Neben technischen Sicherungen sind gute nachbarschaftliche Beziehungen wichtige Voraussetzungen. Sprechen Sie sich mit ihren Nachbarn ab. Tauschen Sie die Telefonnummern aus. Informieren Sie sich auch gegenseitig über Abwesenheitszeiten.

Wichtig, immer wenn es um neue Fenster geht: Herkömmliche Fenster und Fenstertüren bieten keinen ausreichenden Schutz gegen Einbrecher. Daher gibt es zum Schutz vor Einbruch von unabhängigen Instituten geprüfte einbruchhemmende Fenster, nach denen sie ihren Handwerker gezielt fragen sollten.

Weitere Hinweise erfahren Sie von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kommissariats Kriminalitätsprävention / Opferschutz bei der Kriminalpolizeilichen Beratung in Hürth. Lassen Sie sich kostenlos und neutral beraten, Tel.: 02233 / 52 - 4816 oder - 4817.

Besuchen Sie uns auch im Internet: www.polizei-rhein-erft-kreis.de

Rückfragen bitte an:
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Abteilung Gefahrenabwehr/Strafverfolgung
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