Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-BM: Erftkreis Rübenkampagne 2000

      Erftkreis (ots) - Die diesjährige Rübenkampagne beginnt am
13.09. und endet voraussichtlich am 20.12.2000.

    Die verkehrliche Situation hat sich in den vergangenen Jahren erheblich verbessert, was in erster Linie auf verkehrslenkende Maßnahmen im näheren und weiteren Umfeld, aber auch auf organisatorische Dinge bei der Anlieferung innerhalb der Zuckerfabrik Elsdorf zurückzuführen ist.

    Im Vergleich zur vorletzten Rübenkampagne hat sich auch die Zahl der Verkehrsunfälle mit Rübenfahrzeugen deutlich verringert. Während 1998 noch bei 17 Verkehrsunfällen 3 Personen schwer und eine leicht verletzt wurden, so registriert die Polizei im vergangenen Jahr nur noch 9 Verkehrsunfälle mit 4 leicht verletzten Personen.

    Die Rübentransporte werden heute zwar überwiegend durch LKW-Speditionen durchgeführt, dennoch sind Behinderungen durch langsam fahrende landwirtschaftliche Züge nicht immer auszuschließen. Der allgemeine Verkehr muss sich also in den kommenden Wochen – wie auch in den vergangenen Jahren - auf diese Situation einstellen und besonders in der Dunkelheit hohe Fahrgeschwindigkeiten meiden, weil die Rübentransporte oft schon in den frühen Morgenstunden unterwegs sein müssen. Rechnen Sie immer mit plötzlichem Ein- bzw. Abbiegen der landwirtschaftlichen Züge gerade auf Landstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften und auch mit vereinzelnd auf den Straßen herumliegenden Zuckerrüben, die insbesondere für den Zweiradfahrer eine große Unfallgefahr darstellen.

    Die Polizei wird während der gesamten Rübenkampagne verstärkt darauf achten, dass die Landwirte ihre Ladung verkehrssicher verstaut und gegen Herabfallen gesichert haben; denn     wer seinen Anhänger bzw. den LKW bis zum Geht-nicht-mehr vollädt, handelt verantwortungslos. Auch sollte stets vor der Fahrt nochmals die Beleuchtungseinrichtung auf Funktionalität überprüft und besonders eine Verschmutzung der Fahrbahn vermieden werden. Wenn irgend möglich, sollten in den Verkehrsspitzenzeiten die Hauptverkehrsstraßen durch diese langsamen Züge im Interesse des Gesamtverkehrs gemieden und auch mal kleinere Umwege in Kauf genommen werden. Gefährliche Überholmanöver durch nachfolgende Fahrzeugführer könnten von vorne herein vermieden werden, in dem an geeigneten Ausweichstellen mal kurz angehalten würde, um den schnelleren Verkehr passieren zu lassen.

Die Polizei appelliert deshalb an alle Verkehrsteilnehmer:     «Gegenseitige Rücksichtnahme ist auch in der diesjährigen Rübenkampagne von Nöten.»

(Hartwich, Verkehrsdezernat)

ots-Originaltext: Polizeipressestelle Bergheim

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