Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-REK: Raubüberfall, Opfer gefesselt

Bergheim (ots) - Eine 47-Jährige wurde Opfer eines Raubüberfalles war am heutigen Mittwochmorgen (02. Juli) gegen 08.30 Uhr in Bergheim. Die Frau öffnete die Haustüre in der Annahme, es sei der Postbote.

Nachdem es an der Haustür in der Bethlehemer Straße in Bergheim klingelte, fragte die Frau wer davor stünde. Eine Mann sagte, er sei der Postbote. In der Annahme, es handle sich um diesen, der sonst ebenfalls zu dieser Zeit erscheint, öffnete die Frau. Sie wurde sofort von zwei Männern mit den Worten bedroht: "Sie tun besser das, was wir wollen." Ihr wurde ein schwarzer Gegenstand vorgehalten (10 mal 15 Zentimeter). Anschließend drängten sie die Frau ins Haus und gingen mit ihr in ihr Schlafzimmer in der ersten Etage. Dort fesselten sie die Frau an den Armen und den Beinen. Eine Etage tiefer schlief ihr fünfzehnjähriger Sohn, der von allem nichts mitbekam. Die Täter durchsuchten anschließend das ganze Haus. Ob und was sie entwendeten konnte von dem Opfer nicht gesagt werden.

Die Frau hatte es geschafft im gefesselten Zustand die Polizei über Notruf zu erreichen. Die Beamten trafen kurz nach dem Anruf gegen 09.10 Uhr ein. Sie fanden die Frau in ihrem Bett gefesselt vor. Der Sohn schlief noch fest, den hatten die Täter nicht geweckt. Die Frau wurde vom Arzt behandelt. Sie gab an, dass einer der Täter (Täter Nummer eins) bereits vor 14 Tagen auf der Bethlehemer Straße als Bettler gesehen wurde. Er hatte damals auch an ihrer Haustüre geklingelt.

Die Täter werden wie folgt beschrieben.

Täter Nummer eins: 40 - 50 Jahre alt, sprach gebrochenes Deutsch, dunkle kurze Haare und auffällig rundes Gesicht, circa 180 Zentimeter groß, trug trotz der Hitze eine schwarze Lederjacke -nach Angaben der Frau ist er Südeuropäer

Täter Nummer zwei: 30 - 40 Jahre, helle kurze Haare, circa 185 Zentimeter groß, trug ein schwarzes T-Shirt mit unbekanntem Aufdruck -nach Angaben der Frau ist er Deutscher

Das Kriminalkommissariat 31 ermittelt wegen Raubes und hofft auch mit dem Hinweis auf den vermeintlichen Bettler auf Täterhinweise aus der Bevölkerung unter 02233-520.

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