Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-REK: Betrunkene Schläger legten sich zuerst miteinander und dann mit der Polizei an

Erftstadt-Liblar (ots) - Heute (Mittwoch, 23. Januar) um 05.30 Uhr wurde die Polizei zu Streitigkeiten in der Heidebroichstraße gerufen. Dort schrieen sich zwei junge Männer mitten auf der Fahrbahn an. Die Beamten trennten die alkoholisierten Streithähne. Diese gaben an, auf ein Taxi zu warten, welches kurze Zeit später erschien. Nachdem die zwei in das Taxi gestiegen waren, fuhr der Taxifahrer los. Er bremste nach kurzer Strecke und zog die Personen wieder aus dem Fahrzeug. Die beiden waren in Streitigkeiten geraten und wurden im Taxi lautstark und handgreiflich. Auf der Straße versuchten die zwei sich weiterhin zu prügeln. Die Polizeibeamten trennten die schreienden Streithähne. Der augenscheinliche 21-jährige Hauptakteur des Streits wurde aufgefordert zum Streifenwagen zu kommen. Dieser Aufforderung kam er nicht nach. Deshalb wurde er am Arm gefasst und in Richtung des Streifenwagens geführt. Nun richtete sich die Aggression beider Männer gegen die Polizei. Der 21-Jährige schlug wild um sich. Sein 24-jähriger Kontrahent zerrte an seinem Freund und versuchte die Polizeibeamten wegzudrücken, um eine Festnahme zu verhindern. Die ganze Aktion war begleitet von durchdringendem Geschrei, das die Anwohner aufweckte. Erst nachdem Verstärkung eingetroffen war, konnten die immer aggressiver werdenden Männer einzeln festgenommen werden. Dazu musste bei einem Beteiligten auch Pfefferspray eingesetzt werden. Die Beamten wurden beschimpft, beleidigt und bedroht. Ein Beamter erlitt leichte Verletzungen. Auf dem Weg ins Polizeigewahrsam wurde der 21-jährige zum Ausspülen der Augen zum Rettungsdienst der Feuerwehr nach Erftstadt gebracht. Dabei musste auch das Personal des Rettungsdienstes Beschimpfungen und Beleidigungen über sich ergehen lassen. Schließlich wurden beide ins Polizeigewahrsam Kerpen eingeliefert. Blutproben wurden entnommen. Nach der Ausnüchterung können die Streithähne wieder auf freien Fuß. Gegen sie ist ein Strafverfahren wegen Köpperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet. Zusätzlich läuft gegen den 24-Jährigen ein Verfahren wegen versuchter Gefangenenbefreiung.

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