Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-REK: Jugendlichem nicht geholfen - Ermittlungen gegen Busfahrer - Hürth

Hürth (ots) - Wegen unterlassener Hilfeleistung ermittelt die Polizei gegen einen Busfahrer der Linie 713 in Hürth. Der Fahrer war gestern Abend (17.09.) von Fahrgästen aufgefordert worden anzuhalten, weil ein Jugendlicher auf der Straße zusammengebrochen war. Gegen 20.35 Uhr lief ein 16-jähriger Jugendlicher in Alt-Hürth dem Bus der Linie 713 hinterher. In Höhe der Bushaltestelle Brabanter Platz fiel der Junge plötzlich um und blieb leblos liegen. Zwei 16 Jahre alte Fahrgäste des Busses informierten den Busfahrer. Sie forderten ihn auf anzuhalten, um dem Jungen helfen zu können. Der Busfahrer hielt jedoch erst einige hundert Meter weiter an der Haltestelle "Katharinenstraße" an. Die beiden Fahrgäste alarmierten den Rettungsdienst und rannten sofort zu dem Verunglückten. Sie leisteten bis zum Eintreffen des Notarztes Erste Hilfe. Der Notarzt reanimierte den Jungen und brachte ihn in eine Universitätsklinik. Sein Zustand hat sich stabilisiert. Er ist außer Lebensgefahr. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen unterlassener Hilfeleistung gegen den Busfahrer ein. Sie bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich mit dem Regionalkommissariat Brühl in Verbindung zu setzen, Telefon: 02232-18060. Rückfragen bitte an: Landrat Rhein-Erft-Kreis Abteilung Gefahrenabwehr/Strafverfolgung Abteilungsstab, Dezernat 3 Polizeipressestelle Telefon: 02233- 52 -  3305 Fax: 02233- 52 -  3309                                               Mail: dez3.bm@polizei.nrw.de   Außerhalb der Geschäftszeiten: Telefon: 02233-  52 -  0 Fax:      02233- 52 - 3409  Original-Content von: Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis, übermittelt durch news aktuell

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