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Accor, Alnatura, Auto Eder: Angestellte auf Augenhöhe
Studie "Höchste Fairness im Job" zeigt, in welchen Unternehmen Arbeitnehmer das respektvollste Arbeitsumfeld finden

Hamburg (ots)

Auf den ersten Blick Unternehmen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Europas größter Player im Gastgewerbe, AccorHotels, der Bio-Lebensmittelhersteller und -händler Alnatura und der alteingesessene bayerische Familienbetrieb Auto Eder, der in 18 Niederlassungen in und um München und Kempten Neu- und Gebrauchtwagen verkauft. Und doch haben sie eines gemeinsam: In ihrer jeweiligen Branche bieten sie im Hinblick auf Unternehmenskultur, Arbeitsklima und Fairness ein ausgezeichnetes Arbeitsumfeld für ihre Angestellten. Das zeigt die Studie "Höchste Fairness im Job", die das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) im Auftrag von Focus Money durchgeführt hat. Dafür wurden mit einer kombinierten Fragebogen- und Social-Listening-Analyse die 20.000 größten Unternehmen in Deutschland untersucht. Kriterien waren unter anderem die gebotenen Aufstiegs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten, der Anteil weiblicher Führungskräfte und ein gerechtes Entlohnungsmodell. 377 Firmen aus 141 Branchen wurden schließlich für ihre überdurchschnittlich guten Arbeitsbedingungen mit einem Siegel für die "Höchste Fairness im Job" ausgezeichnet.

Neben Branchenprimus Accor verdienten sich in der Hotellerie auch die Althoff Hotels, die seit 1986 in Deutschland aktiven Best Western Hotels & Resorts und der globale Gigant Marriott ein Siegel. Bei den Lebensmittelherstellern gelang es Coca-Cola, sich noch vor Alnatura platzieren.

Bauen bei besten Bedingungen

Wer seine berufliche Zukunft in einem Baumarkt sieht, kann sich guten Gewissens bei einem der vier umsatzstärksten Anbieter in Deutschland bewerben: Die Toom Baumärkte bieten das beste Arbeitsumfeld der Branche, gefolgt von Hagebau, Obi und Bauhaus, die sich ebenfalls für das "Fairness"-Siegel qualifizierten. Wer auf der Arbeit Baustoffe nicht verkaufen, sondern lieber damit bauen möchte, findet bei den Fertighaus-Spezialisten der hessischen Bien-Zenker GmbH die besten Arbeitsbedingungen im Baugewerbe.

Gleich drei Firmen, die sich auf Gebäude- und Klimatisierungstechnik spezialisiert haben, wurden für ihre "Höchste Fairness im Job" mit einem Siegel geehrt: Die bald seit 100 Jahren bestehende Stiebel Eltron GmbH & Co. KG aus Holzminden führt hier das Feld vor Vaillant und Novoferm an.

Hintergrundinformationen

Für die Siegel-Studie "Höchste Fairness im Job" wurden die 20.000 größten Unternehmen in Deutschland untersucht. Interne Karriere-Aspekte der Betriebe wie Altersstruktur der Belegschaft, Anteil weiblicher Mitarbeiter in Führungspositionen im Verhältnis zu allen weiblichen Mitarbeitern, Aufstiegschancen und gerechte Entlohnung wurden mit einem Fragebogen erfasst.

Zusätzlich wurde die Reputation der Unternehmen in den Kategorien Unternehmenskultur, Arbeitsklima und Fairness durch eine Social-Listening-Analyse gemessen. Dazu wurden 438 Millionen öffentliche Online-Quellen inklusive Social Media nach Nennungen der untersuchten Unternehmen im Zeitraum vom 1. Dezember 2018 bis zum 30. November 2019 durchsucht und mittels Verfahren der Künstlichen Intelligenz (neuronale Netze) analysiert, den Themenfeldern zugeordnet und einer Sentiment-Analyse im Hinblick auf eine positive, negative oder neutrale Tonalität unterzogen.

Die Ergebnisse beider Erhebungen wurden zusammengefasst und branchenspezifisch auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten abgebildet. Der jeweilige Branchensieger erhält 100 Punkte und setzt damit den Benchmark für alle anderen untersuchten Unternehmen innerhalb seiner Branche. Mit dem Siegel "Höchste Fairness im Job" wurden 377 der 20.000 untersuchten Unternehmen ausgezeichnet, die im Erhebungszeitraum mindestens 20-mal in den Online-Quellen genannt wurden und mindestens 60 Punkte in der Gesamtwertung ihrer Branche erreichen.

IMWF - Institut für Management- und Wirtschaftsforschung

Das IMWF wurde aus der Erfahrung heraus gegründet, dass die Ergebnisse wissenschaftlicher Ausarbeitungen und Marktanalysen für Entscheider in der Wirtschaft oftmals nicht die hinreichende Praxisnähe und Relevanz haben. In Folge dessen bleibt die Unterstützung wissenschaftlicher Institutionen durch Unternehmen oftmals hinter den Erwartungen der Lehrstühle zurück. Vor diesem Hintergrund versteht sich das IMWF als Plattform, auf der Kontakte zwischen Wissenschaft und Unternehmen geknüpft werden, die an fundierter Aufarbeitung relevanter Management- und Wirtschaftsthemen interessiert sind.

Dieses Netzwerk wird wesentlich durch Wilhelm Alms aufgebaut. Er hat als ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Mummert Consulting vielfältige Erfahrungen mit der Umsetzbarkeit von Forschungsergebnissen in der Managementpraxis gesammelt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Brückenschläge zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu initiieren.

Wenn Sie an diesem Netzwerk partizipieren wollen, freut sich das IMWF über Ihre Nachricht. Von wissenschaftlichen Partnern wird erwartet, nachweislich praxisorientierte Forschung leisten zu wollen. Im Gegenzug hierzu obliegt es den eingebundenen Unternehmen, relevante Fragestellungen zu formulieren und die Freiräume für die Aufarbeitung dieser Themen zu gewährleisten. Weitere Informationen finden Sie unter www.imwf.de

Pressekontakt:

Jörg Forthmann
IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung GmbH
Telefon: +49 (0) 40 253 185 - 111
info@imwf.de

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